Leere Regale, Autos ohne Benzin und allerorten Verärgerung über diese Zustände: In der Hauptsaison verärgern die Griechen ihre Gäste. Wegen eines Lastwagenfahrerstreiks ist kein Obst oder Gemüse zu bekommen, Benzinlieferungen fallen aus. Gerade die Touristen sind betroffen, denn sie hatten keine Zeit mehr, sich auf diese Situation vorzubereiten. Der Streik droht in die Verlängerung zu gehen – damit schneidet sich Griechenland ins eigene Fleisch: Der Tourismus ist der wichtigste Wirtschaftszweig des Landes und viele Touristen planen, früher ab- oder gar nicht anzureisen. Das würde das finanziell klamme Land hart treffen.
Eine herbe Bilanz, die die deutschen Bürger aus der Krise ziehen müssen: Die Finanzkrise kostet den Steuerzahler bereits Dutzende von Milliarden. Laut einer Studie müssen für die Rettung und Erhaltung geschädigter Banken einen zweistelligen Milliarden-Betrag aufbringen, je nach weiterem Verlauf. Selbst bei optimistisch gedachtem Verlauf sind das immense Kosten.
Unser Wirtschaftsminister hat schon den Boom ausgerufen – hören Sie besser nicht auf ihn. Unser Finanzsystem ist und bleibt krank, die Staatsschulden wuchern wie ein Krebsgeschwür, der finale Kollaps gilt weiterhin als wahrscheinlich. Der Ausblick auf die Weltkonjunktur wird von vielen Experten als düster bezeichnet – schlimme Jahre werden den Finanzmärkten prophezeit. Lesen Sie hier Stimmen diverser renommierter Ökonomen und Analysten: Unsere Zukunft wird alles andere als rosig werden.
Der deutsche Staat muss sparen: Erste Schritte hat er bereits getan mit dem Sparpaket, doch viele weitere Schritte werden folgen müssen. Dies erfordert nicht nur die Finanzkrise, sondern ergibt sich zwingend aus den Garantien, die versprochen wurden, aber nicht zu halten sein werden. Gesundheit, Rente, Arbeitslosenversicherung, Pflege, alle diese Bereiche werden radikal gekürzt werden, das ergibt sich alleine schon aus der demographischen Entwicklung. Falls nicht bald weitreichende Reformen auf den Weg gebracht werden, droht unser Sozialsystem zu kippen.
Auf dem Goldmarkt herrscht reges Treiben, das für Privatanleger oft schwer zu durchschauen ist – das liegt auch an den Notenbanken, die kräftig mitmischen auf dem Goldmarkt. Doch sie treten nicht nur als Käufer und Verkäufer auf, sondern manipulieren den Goldpreis seit Jahren – allen voran die Fed, die immer wieder in den Markt eingreift. Schwere Vorwürfe erhebt nun ein Analyst, der mit einer Chartanalyse diese Manipulationen des Goldpreises nachweist.
In unseren heimischen Medien relativ wenig beachtet setzt sich das US-Bankensterben seit Ausbruch der Krise mit beängstigender Stetigkeit fort. Erst am Freitag hat die US-Einlagensicherung wieder sieben Banken schließen müssen. In den USA gehen immer noch reihenweise regionale Geldinstitute Pleite. Und diese Entwicklung dürfte sich noch verschärfen: Der Höhepunkt dieses Trends steht noch aus.
Nach der Veröffentlichung der Ergebnisse des EU-Bankenstresstests zeigen sich der IWF und die EU zufrieden mit den Ergebnissen. Mehr Transparenz sei geschaffen worden, so sind sich die Institutionen einig. Doch viele Kritiker beäugen die Testergebnisse skeptisch: Denn für mehr Transparenz sorge dieser Test wohl kaum. Die Szenarien, die durchgespielt wurden, waren lange nicht so, als dass verlässliche Ergebnisse zu erwarten gewesen wären – eine Staatspleite wurde beispielsweise nicht als mögliches Szenario durchgespielt.
Manche bejubeln die leichte Erholung der Wirtschaft – Hiobsbotschaften wollen da gar nicht gehört werden. Doch viele Stimmen warnen: Der Schrecken ist noch nicht vorbei, wahrscheinlich wird es sogar noch schlimmer. Doch manch einer scheint genau zu wissen, wann der Crash kommen wird: Robert Prechter, US-Finanzanalyst, behauptet, dass es im Jahr 2016 zum Zusammenbruch kommen wird, ausgelöst durch eine Crash der Aktienmärkte.
Das Urteil ist eindeutig, und es ist erschreckend: Laut Stiftung Warentest beraten die Banken ihre Kunden weiterhin schlecht. Doch nicht nur das: Die meisten getesteten Banken halten sich nicht einmal an die gesetzlichen Vorgaben, wie die Studie herausfand. Das Ergebnis der Studie ist miserabel: Keines der getesteten Institute hat die Note „sehr gut“ oder „gut“ erhalten. Es gilt weiterhin: Wenn es um Ihr Geld geht, sollten Sie der Beratung der Bank nicht trauen.
Manchmal gehen Pläne nach hinten los, und das eigentliche Ziel wird komplett verfehlt. So auch bei der Gesundheitsreform: Eigentlich sollte sie die Finanzierung des deutsche Gesundheitssystems sichern, doch geschaffen wurden mit der Reform enorme finanzielle Risiken. Milliardenausfälle drohen den deutschen Haushalt noch stärker zu belasten.
Zweifellos werden die aktuelle wie auch folgende Bundesregierungen nicht darum herumkommen, die Beiträge zu den Sozialversicherungen zu erhöhen – und dies wird vor allem alle Arbeitnehmer treffen. Diese Entwicklung zeigt sich bereits jetzt: Die Arbeitgeber-Anteile werden seit Jahren zurückgeschraubt, die Anteile der Versicherten steigen hingegen seit geraumer Zeit. Gerade die Rente droht den Staat und seine Bürger immens zu belasten.
Finanzmarktreform: Dieses Schlagwort bestimmt seit dem Ausbruch der Krise mit zunehmender Häufigkeit die politischen Treffen der Spitzenpolitiker. Das selbsterschaffene Monster soll gebändigt werden, indem es in Ketten aus schärferen Reglementierungen und neuen Verordnungen gelegt werden soll. Doch das Monster darf weiterleben – aber eben nur mit Einschränkungen. Die einzig richtige Reform, weg vom Schulden- und Kreditsystem, basierend auf ungedecktem Papiergeld, und hin zu einer gesunden Geldwirtschaft, jedoch wird weiterhin überhaupt nicht thematisiert in den Gesprächsrunden der führenden Nationen dieser Welt.
Volkswirte beschäftigen sich aktuell ganz besonders mit einer Frage: Bekommen wir eine Inflation, oder ist eher eine Deflation wahrscheinlich? Für beides gibt es schlagkräftige Argumente, beides scheint möglich. Wahrscheinlich jedoch müssen wir mit einer Mischform dieser beiden Entwicklungen rechnen, bei der die anfängliche Deflation von einer Inflation abgelöst wird. Insofern gilt: Sichern Sie Ihr Finanzen gegen eine Inflation – die deflationäre Phase wird nur von kurzer Dauer sein.
Die Sparwut der Regierung greift weiter um sich: Nun sollen die Eltern bezahlen. Dass es Einschnitte beim Elterngeld geben wird, war bekannt – doch diese sollen nun höher als erwartet ausfallen. Auch bei Mini-Jobbern und Beziehern des Kinderzuschlags soll gespart werden. Die Einschnitte treffen vor allem jene, die ohnehin schon zu kämpfen haben: Fast drei Viertel der Einsparungen belasten ärmere Familien.
Ein gesundes Misstrauen und ein wenig erhöhte Vorsicht können Sie schon aus vielen potenziell gefährlichen Situationen heraushalten. Betrachten Sie Ihr Verhalten in der Öffentlichkeit, wie Sie in entsprechenden Situationen handeln, und versuchen Sie, bestimmte Handlungsweisen, die Sie in gefährliche Situationen bringen könnten, zu ändern. Grundlegend gilt: Gehen Sie mit wachsamen Augen durch die Welt, so lassen sich viele Probleme vermeiden bzw. besser bewältigen. Hier ein paar grundlegende Hinweise zum Thema Sicherheit und eigenes Verhalten.


