Die einfache und schmerzfreie Lösung kann es nicht mehr geben. Unser Geldwesen ist so weit dem Kollaps entgegen getrieben, dass es nun keinen leichten Ausweg mehr geben kann. Der planlose, kurzsichtige Aktionismus der Politik hat die Krise schon längst soweit getrieben, dass es ein Zurück nicht mehr gibt. Steuererhöhungen und drastische Sparmaßnahmen sollen es nun bringen – doch genau das wird den Untergang noch beschleunigen.
Die Schuldenkrise bedroht die Altersversorgung von Millionen von Menschen: Trotz der umwälzenden Krise unseres Finanzsystems sind die meisten Ersparnisse, die der Altersversorgung dienen sollen, in Staatsanleihen investiert. Ein höchst unsicheres Investment, sind doch viele Staaten realistisch gesehen schon bankrott. Wer seine Altersversorgung immer noch dem Papiergeldsystem anvertraut hat, dürfte schon bald sein blaues Wunder erleben.
Es war nun schon der 14. Gipfel zur Rettung Griechenlands und des Euros – und die Dinge gleichen sich so sehr, dass alles als Farce erscheinen muss: Wie schon die Male zuvor treten die Gipfelteilnehmer staatsmännisch auf und verkünden, dass dieses Mal die Krise gelöst werde. Wer einmal lügt, dem glaubt man kaum mehr – wer so oft verkündet hat, dass nun die Krise vorbei sein soll, dem kann man nicht mehr glauben. Die neusten Beschlüsse reiten uns noch tiefer rein, als dass sie uns retten könnten.
Es ist ein eindeutiges Zeichen, wie weit die Krise schon voran geschritten ist: In Euro-Land und auch in den USA, ganz zu schweigen von Ländern wie Japan oder Großbritannien, wird mit einer dauerrotierenden Gelddruckmaschine gegen die Krise angekämpft. Geld und noch mehr Geld soll das richten, was das viele Geld kaputtmacht hat. Wohl dem, der sein Vermögen in Sicherheit gebracht hat, indem er physische Edelmetalle gekauft hat. Doch Gold besitzen ist nicht alles: Sie müssen es auch schützen können.
Die Griechenland-Pleite war schon länger abzusehen: Der ganze Kampf der EU, des IWF und der EZB droht, endgültig und erfolglos zu enden. Selbst wenn tatsächlich auf 100 Milliarden Euro verzichtet werden sollten, wäre die Linderung der griechischen Schulden noch nicht ausreichend, um das Land wieder auf Spur zu bringen. Griechenland ist verloren, dass sehen nun immer mehr Leute auch ein. Die Gefahr dabei ist: Es könnte zu spät sein, der griechische Virus ist bereits auf die andere Euro-Länder übergesprungen. Portugal steht bereit als nächster Hilfs- und Pleitekandidat, Italien und Spanien warten auch schon.
Der DEBKAfile, ein stets hervorragend informierter Nachrichtendienst, meldet heute morgen, dass der Iran das Ölembargo der USA und seiner verbündeten EU-Staaten mit einem geschickten Schachzug aushebelt. Indien und wohl auch China wollen dem Iran das gelieferte Öl in Gold bezahlen. Damit geht nicht nur das Embargo gegen den Iran ins leere, sondern rüttelt gewaltig an der Vormachtstellung der Weltleitwährung Dollar.
Der ESM ist beschlossen – und steht sofort wieder in der Diskussion: Direkt im Anschluss forderte IWF-Chefin weitere Verbesserungen, sprich: noch mehr Kapital. Währenddessen verschärfen sich die Diskussionen um die Rettung Griechenlands – das Land sei von seinem Kurs abgekommen und zeige nur bedingt den nötigen Reformwillen. Und dann treten noch weitere massive Zweifel an einem weiteren Euro-Land auf: Portugal gilt bei den Investoren dieser Welt als weiterer heißer Kandidat für eine Pleite. Quo vadis, Europa?
Die Zeichen der Krise sind schon länger mehr oder weniger offensichtlich, doch ihre Bewältigung war von Anfang an ein herumdoktern an den Symptomen, nicht an den Ursachen. Diese Fehleinschätzungen haben nun dazu geführt, dass wir schon bald einen Crack-Up-Boom , wie er von der Österreichischen Schule für Nationalökonomie skizziert wurde, erleben könnten. Das unendliche Geld, eingesetzt zur Bekämpfung der Krise des Finanzsystems, könnte nun ihre finale Phase einleiten: ein schädlicher Boom, der das System bis auf den letzten Tropfen auslaugt.
Verlassen Sie sich nicht auf das Funktionieren der Infrastruktur – nicht nur durch einen Crash, auch durch Naturkatastrophen kann die Versorgung mit Strom und Gas nur noch eingeschränkt funktionieren oder gar ganz ausfallen. Gegen solche Fälle müssen Sie sich absichern, gerade zu diesen Jahreszeiten bei klirrender Kälte kann es sehr schnell ungemütlich werden. Sehen Sie zu, dass Sie in diesem Bereich vorgesorgt haben, indem Sie sich auch unabhängig von der öffentlichen Versorgung Strom und Wärme erzeugen können.
Ende 2011 hatte ich bereits diese Annahme geäußert: Die USA halten durch Manipulationen die Eurozone immer schön eine Handbreit vom Abgrund entfernt, um im Zweifelsfall den Euro crashen zu lassen und so die Weltleitwährung Dollar zu schützen und die eigene Vormachtstellung zu verteidigen. Meine Beurteilung der Vorgänge scheint sich nun zu bestätigen: Nach der kurzen Beruhigung um den Euro geht es nun wieder darum, den Euro weiter zu schwächen.
Die Deutschen gelten als das am besten versicherte Volk der Welt – und das lassen sie sich einiges kosten. Wobei hier am besten versichert auch heißen soll, dass sie am meisten für ihre Absicherung ausgeben – dabei aber nicht unbedingt optimal versichert sind. Viele Versicherungen, die abgeschlossen werden, sind nur kaum nützlich, von einigen kann man sagen, dass sie komplett sinnlos sind und nur Geld verschlingen. Jeder deutsche Haushalt könnte pro Jahr Hunderte von Euro sparen, wenn auf gewisse Versicherungen verzichtet würde. Prüfen Sie diesen Bereich, er bringt Ihnen bares Geld!
Ein gesundes Misstrauen und ein wenig erhöhte Vorsicht können Sie schon aus vielen potenziell gefährlichen Situationen heraushalten. Betrachten Sie Ihr Verhalten in der Öffentlichkeit, wie Sie in entsprechenden Situationen handeln, und versuchen Sie, bestimmte Handlungsweisen, die Sie in gefährliche Situationen bringen könnten, zu ändern. Grundlegend gilt: Gehen Sie mit wachsamen Augen durch die Welt, so lassen sich viele Probleme vermeiden bzw. besser bewältigen. Hier ein paar grundlegende Hinweise zum Thema Sicherheit und eigenes Verhalten.
Kein Grund für Optimismus: Die größte Verminderung der Neuverschuldung in der Geschichte der Bundesrepublik ist vor allem dem Mehr an Steuereinnahmen geschuldet. Und ausschließlich werden diese Einnahmen dazu benutzt, um die Defizitverkleinerung voranzutreiben. Spannend wird es wohl erst dieses Jahr werden, alles wird darauf ankommen, ob die deutsche Wirtschaft noch einmal dem heftigen Abschwung widerstehen kann, der sich momentan zusammenbraut.
Da hilft auch die Flutung mit Geld nicht mehr: Selbst die fast 500 Milliarden Euro, die den über 500 Geschäftsbanken bereitgestellt wurden, lösten nicht den Angstzustand der Banken. Das Allheilmittel „Frisches Geld“ kann es scheinbar nicht mehr richten: die Beruhigungsmittel, die unserm todkranken Finanzsystem verabreicht werden, sie helfen nicht mehr so richtig – denn sie bekämpfen weiter die Symptome dieser Krise, aber nicht ihre Ursachen.
Die Krise hat vielerlei Auswirkungen, materielle, aber auch geistige. Es geht nicht nur um die Rettung des eigenen Vermögens sowie um eine materielle Absicherung in Form von Vorräten und verschiedener Hilfsmittel – es geht auch und vor allem darum, geistig mit der Krise und ihren gesellschaftlichen und psychischen Folgen fertig zu werden. Die Ängste und Sorgen, die Existenznot der vielen Menschen, die durch die Krise geistig wie materiell unvorbereitet getroffen werden, können das gesellschaftliche Miteinander umschlagen lassen in ein bloßes Nebeneinander, wenn nicht sogar Gegeneinander. Diese Krise hat mehr Auswirkungen als nur finanzieller Natur: Sie wird auch das gesellschaftliche Klima abkühlen lassen. Solidarität und Hilfsbereitschaft werden abnehmen.