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Es droht Gefahr - was können Sie wirklich tun?

 

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Hier stellt sich zunächst mal die Frage, rutscht Ihnen im Ernstfall das Herz bis runter in die Hose, oder stehen Sie Ihren Mann? Auch damit müssen Sie sich intensiv auseinander setzen. Natürlich denkt man so cool, wenn jemand kommt, nehme ich den Besenstil und dresche auf ihn ein. So sieht man es ja immer im Fernsehen. Aber entspricht diese Vorstellung der Wirklichkeit und Ihren Fähigkeiten? Im Krisenfall werden wir allesamt ziemlich bedient und entsprechend schlecht drauf sein. Und dann kommen Abends noch 4 unangenehme Typen vors Haus und machen Stunk.

Ich sprach mit einer Bekannten, die mit dem Thema Krisenvorsorge sehr vertraut ist. Sie sagte, sie hat sich bei einem Selbstverteidigungskurs angemeldet. Da musste sie mit einem Kunststoffmesser auf ihren Trainer losgehen und sagte erstaunt, das konnte sie nicht. Lassen Sie hier mal den Ernstfall eintreten. Sicher kommen da andere Überlebenstriebe hilfreich mit ins Spiel, aber Sie sollten auch dieses Thema mit einer entsprechenden Wichtigkeit angehen.

Bereits jetzt greift die Unruhe schon um sich und sogar die Polizei meidet verschiedene Stadtteile:  Der Gewerkschafts-Chef der Polizei erklärt: „In Berlin oder im Duisburger Norden gibt es Stadtteile, in denen sich Polizisten kaum noch trauen, ein Auto anzuhalten, weil sie wissen, dass sie dann 50 Mann an der Backe haben.“ Und weiter: „Diese Übergriffe sind schon fast ein gezieltes Kräftemessen mit dem Staat.“ Eine Berliner Polizistin sagte im Juli: „Es gibt Stadtteile oder Straßenzüge, da warten wir bei Einsätzen echt ab, bis wir einfach mehr Kollegen sind. Es ist einfach zu gefährlich, direkt dort einzugreifen.“

Die nachfolgenden Tipps und Empfehlungen werden Sie nicht befähigen, wie Rambo mit einer halben Armee fertig zu werden. Sie sollen Ihnen jedoch ein Gefühl der Sicherheit geben und Ihnen helfen, mit Amateureinbrechern und Störenfrieden zurecht zu kommen.

Wohnung/Haus

Als erstes sollten Sie Ihre Wohnstätte unter Augenschein nehmen: Prüfen Sie das Haus oder die Wohnung auf die Sicherheit hin. Hier können Sie als Anhaltspunkt diese Checkliste [130 KB] nutzen. Prüfen Sie, wie übersichtlich das Haus oder die Wohnung ist. Ob es Schwach- oder Einstiegspunkte gibt und ob seitens der Mitbewohner oder Nachbarn eine Gefahr ausgehen könnte usw.

Beobachten Sie Ihre Wohnstätte auch einmal Nachts mit der üblichen Beleuchtung. Wie sieht man hinein? Sieht es für dunkle Gestalten verlockend aus? Gibt es Verstecke für ungebetene Gäste? Beobachten Sie es so und Sie werden manch neue Feststellung machen. Nutzen Sie diese Möglichkeit und schauen Sie sich auch andere Häuser an. Können Sie hieraus Erkenntnisse gewinnen, die Sie für Ihr Zuhause nutzen können?

Eigenes Verhalten

Haben Sie Erfahrung mit Kampfsport oder Selbstverteidigung? Das dürfen die meisten nicht haben, ebenso wie persönliche Erfahrungen in einer Schlägerei (Wir sind ja alle friedliebende Menschen). Nur, in Notfall müssen Sie ran und sich und Ihrer Familie schützen. Daher rate ich unbedingt, das Sie sich sofort wenigstens für ein halbes Jahr bei einem Selbstverteidigungskurs anmelden.

Hinterfragen Sie als zweites Ihr Verhalten:
Eruieren Sie, ob Sie durch bewusstes oder unbewusstes Verhalten die Aufmerksamkeit anderer auf sich ziehen. Machen Sie den Eindruck, dass bei Ihnen was zu holen ist? Prahlen Sie damit, dass Sie Gold, Silber und umfangreiche Vorräte besitzen? Fahren Sie ein dickes Auto? Tragen Sie teuren Schmuck? Das alles sind Punkte, für die ich Sie sensibilisieren will, denn das wird wichtig.

Verteidigung

Drittens müssen Sie in der Lage sein, im Notfall zurückzuschlagen: Sollte es doch zu Übergriffen kommen, müssen Sie in der Lage sein, effektiv und hart zurückzuschlagen. Dies erfordert eine grundlegende Ausrüstung [124 KB] .

Dabei gilt zu beachten: Welche
Waffen sind zulässig? Welche sind tauglich und welche können Sie und Ihre Mitstreiter wirklich anwenden?

Hier die Gesetzesvorgaben zur Notwehr aus dem
Strafgesetzbuch:

   
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