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Die Gefahr von Darlehen in der Krise

 

Darlehen stellen in der Krise grundsätzlich eine Gefahr dar 

Sehr oft ist zu lesen, dass Darlehen in der Krise gefährlich sind. Ich denke jedoch, dass trotz allem viele die Risiken unterschätzen, weil Ihnen die Gründe nicht wirklich bewusst sind. Worin liegen die Gefahren?

Kurz gesagt: Die Schuldenhöhe besteht unverändert weiter, die Vermögens- und Einkommenssituation kommt aus verschiedenen Gründen unter Druck. Der Darlehensgeber verlangt weiterhin die regelmäßige Zurückführung der Darlehen und der Schuldner muss um sein Geld und seine Einnahmen kämpfen.

Die Einnahmen kommen unter Druck, die Raten der Darlehen bleiben gleich

Der Nennwert der Schulden bleibt zunächst gleich, aber die Kosten, insbesondere die Lebenshaltungskosten steigen rasch an und zehren einen immer größeren Teil des verfügbaren Nettoeinkommens auf, so dass weniger für den Schuldendienst verbleibt. Gleichzeitig kommen mehr und mehr Firmen in Schwierigkeiten und bauen Personal ab bzw. kürzen freiwillige Leistungen (bspw. Weihnachts- und Urlaubsgeld), so dass erneut Mittel für die Darlehenstilgung fehlen. 

Die Banken und Geldverleiher werden vorsichtiger und vergeben weniger Darlehen. Sie müssen ihrerseits höhere Zinsen für die Spareinlagen bezahlen. Dies führt zu steigenden Darlehenszinsen. Kommt der Schuldner mit seinen Raten in Verzug, kommen Kosten für beanspruchte Kontoüberziehungen und Mahnungen hinzu.

Die hinterlegten Sicherheiten verlieren an Wert und somit sind die Darlehen nicht mehr ausreichend abgesichert

Verschärft wird diese Situation durch Wertminderungen des Vermögens, speziell bei nicht lebensnotwendigen Gegenständen wie teuren Autos, Kunst, Anlagevermögen und Immobilien. Wenn solche Objekte als Sicherheiten hinterlegt sind, werden die Banken schnell Sicherheitsnachschüsse verlangen.  

In dieser Situation droht auch Gefahr von den Gläubigern selbst, wenn diese die Verbindlichkeiten an Investoren verkaufen, die bei der Eintreibung der Schulden nicht zimperlich und nachsichtig sind wie es bisher. In vielen Fällen wird die Bank Stellen abbauen, intern umstrukturieren oder fusionieren, so dass man es schnell mit einem anderen Ansprechpartner zu tun haben kann. Dann ist das bisherige Vertrauensverhältnis wertlos.

 

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