"Und schliddert eine Firma in die Pleite, ist das Geld der Besitzer der Anleihen weitgehend weg." Das ist wohl der wichtigste Satz dieses Artikels von Welt Online. Und angesichts der weltweiten Konjunkturlage sollte man es sich zweimal überlegen ob, und vor allem welchen Firmen, man sein Geld leiht. Die Renditen mögen größer sein, als bei deutschen Staatsanleihen beispielsweise, dafür ist das Risiko um so höher. Oft geben Unternehmen ihre Anleihen direkt heraus, ohne Umwege über Banken. Daher ist es für Anleger vor dem Kauf von Unternehmensanleihen äußerst wichtig das Unternehmen gründlich in Augenschein zu nehmen und dessen Bonität zu prüfen. Für Kleinanleger ist dies natürlich zumeist sehr schwierig, sie müssen sich auf die Bewertungen von Ratingagenturen verlassen, die in regelmäßigen Abständen die Unternehmen prüfen. Doch auch Ratingagenturen können irren, wie wir seit der Finanzkrise wissen. Ob daher nun Firmenanleihen wirklich eine Krisen-Alternative für Sparer sind, bleibt fraglich.
Dieses Interview zeigt, wie sehr Gold bald gefragt sein wird. Silber könnte nach diesen Prognosen Gold sogar prozentual überholen. Nun wird in den Systemmedien immer wieder von einer Goldblase gesprochen. Laut diesem Experten gilt Folgendes:
“Gold ist die am weitesten von einer Blase entfernte Sache, die ich mir vorstellen kann.”
Das Interview zeigt auf wie die Zentralbanken versuchen "ihre" Währungen zu stabilisieren, doch dabei immer größere Blasen schaffen, denn kaum eine Zentralbank hat tatsächlich soviel physisches Gold wie sie behauptet. Hier gilt es hellhörig zu werden: Fondsmanager gehen davon aus dass die Papierwährungen praktisch nichts mehr Wert sein werden, und inverstieren deshalb lieber in physisches Gold. Dies ist schon eine Antwort auf die Frage: Wie sorge ich finanziell vor? - Doch hier ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Papier, Edelmetalle etc... dies macht nicht satt und im Krisenfall kann man damit nur bedingt heizen, deshalb wird am Ende dieses Interviews darauf hingewiesen: Sorgen sie für den Krisenfall vor, legen sie Vorräte für eine gewisse Zeit an, und kümmern sie sich um eine möglichst autarke Energieversorgung! Jetzt sprechen schon Fondsmanager von der völligen Zerstörung des momentanen Finanzsystems, dies sollte einen zum Aufhorchen bewegen.
Die meisten Fonds halten laut diesem Beitrag von Deutschlandfunk keine griechischen Anleihen mehr, doch wohl nicht alle. Einige Renten- und Mischfonds könnten durchaus noch betroffen sein, durch den etwa 100 Milliarden Euro schweren geplanten privaten Schuldenerlass, der Griechenland helfen soll, der Schuldenfalle zu entkommen. Den ein oder anderen privaten Anleger könnte dies also doch noch teuer zu stehen kommen. Deutschlandfunk klärt auf, wer im Falle von Verlusten ein Recht hat wegen Falschberatung zu klagen. Auch Hedge-Fonds drohten im vergangenen Januar mit einer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, sollten sie per Gesetz zu einem Schuldenschnitt in Griechenland gezwungen werden. Noch wird in Athen verhandelt, zwischen der Regierung und den privaten Gläubigern. Ein Ergebnis wird wohl erst kommende Woche präsentiert werden.
Bei dem Gedanken, etwas für die private Altersversorgung zu tun, stellt man sich meistens die Frage, welcher Zeitpunkt dafür der günstigste ist. In der Ausbildung fehlt meistens das Geld, später, in den ersten Berufsjahren hat man Auto und Wohnung zu bezahlen. Also wird der Gedanke immer weiter aufgeschoben: Mit 30-35 ist bestimmt der richtige Zeitpunkt. Da stimmt dann auch das Einkommen. Und wenn nicht? Der Sozialverband VdK stellt fest, dass Geringverdiener zu wenig in die Private Rente investieren. Wie sollen sie auch? Will ein heute 35 jähriger Mann mit Eintritt des Rentenalters 1000 Euro monatlich bekommen, muss er im Durchschnitt 205 Euro monatlich an eine private Rentenversicherung bezahlen. Wie soll sich das ein sogenannter Geringverdiener leisten können? Zur Information: Wegen des starken Lohngefälles zwischen West- und Ostdeutschland unterscheiden die Experten der Bundesagentur für Arbeit: Wer im Westen Deutschlands weniger als 1890 Euro und im Osten weniger als 1379 Euro verdient, gilt als Geringverdiener. Eine Reform des deutschen Rentensystems ist längst überfällig, da hat der Sozialverband VdK vollkommen recht, wenn er Nachbesserungen am Rentensystem fordert, sonst droht vielen Menschen später die Altersarmut.
Die Charme-Offensive der Banker blüht auf immer abstoßender Art und Weise. Nun hat die Commerzbank einer alten Dame Flottenfonds angedreht. Das pikante Detail was die Dame erst nach Unterschrift erfuhr: Sie kommt an das Geld erst in 20 Jahren heran, mit 108 Jahren. Gesagt wurde ihr dies, nach eigenen Angaben, nicht. Nun klagt die Frau. Dies ist einer von vielen Fällen in denen Banker älteren Menschen durch undurchsichtige Verträge ihr Geld abluchsen. Betagte Personen stellen ein leichtes Opfer für die Banker dar. Dieser Spiegelartikel beschreibt den Fall ausführlicher. Edelmetalle empfehlen sich aus dem einfachen Grund: Man hat sie als materielle Güter, nicht als Unterschrift eines zwielichtigen Finanzinstitutes. Aber auch mit der Vorsorge bei Edelmetallen kann man Fehler machen. Jüngst hat in Hannover ein Handwerker bei Renovierungsarbeiten Edelmetalle im Wertvon ca. 100.000 € gefunden. Der Besitzer des Edelmetalles war verstorben und erzählte seinen Erben nichts von dem Schatz. Nur dem ehrlichen Gemüt des Handwerkers ist es zu verdanken dass die Erben den Schatz noch bekamen. Wer Edelmetalle hortet, muss gut abwägen wem er dies sagt. Generell gilt hier: Schweigen ist Gold, doch was passiert wenn es dann niemandem mehr zu gute kommt? Im Testament sollte man solche Dinge nach Möglichkeit vermerken. Nicht alle Menschen sind so ehrlich wie der Mann aus diesem Artikel.
Schwellenländer wie China sind Anlegers Liebling. Sie profitieren gleich zweifach, weil nicht nur die Aktien sondern auch die Währungen zulegen.
Glaubt man diesem Artikel, kann ein Anleger nicht viel falsch machen, investiert er sein Geld in China, Indien, Russland oder einem anderen scheinbar aufstrebenden Land. Momentan mag das auch vielleicht noch stimmen. Doch eine Geldanlage in einem sogenannten Schwellenland bedeutet vor allem eins: Ein kaum kalkulierbares Risiko. Hohe Inflation, Korruption und oft eher fragwürdige Regierungsverhältnisse. Das sind meist die Hauptprobleme in diesen Ländern.
Ähnlich äußerte sich jüngst Tina Fordham, Politikanalystin bei Citigroup:
"Die Entwicklung in Ägypten hat quasi über Nacht Fragen nach der politischen Stabilität in den Schwellenländern aufgeworfen".
Oftmals steht auch die Wirtschaft auf tönernen Füßen, wie beispielsweise in China. Seit Monaten fürchtet man hier ein Platzen der Immobilienblase, was Chinas Wirtschaft tief in die Krise stürtzen könnte. Es gehört also viel Mut zum Risiko, bei einem Investment dieser Art.
Vier von fünf Fonds haben seit 2009 ihr Vermögen vermehrt, allerdings liegen viele deutlich hinter der Wertenwicklung von Aktien und Anleihen. [...] Von Anfang 2009 bis Ende 2011 lag die durchschnittliche Rendite bei 2,63 Prozent pro Jahr. [...]
Und selbst dieser eher bescheidene Wert gilt nur auf den ersten Blick, wie der Artikel verrät. Fonds haben in vielen Ohren noch immer den Beiklang von Substanz und Sicherheit. Doch leider löst diese Anlagestrategie kaum eine ihrer zahlreichen Werbeversprechungen ein. Viele Anleger informieren sich nicht, dass ihre scheinbar so sicheren und flexiblen Papiere durch ihre komplizierte Strickweise und Verteilung in verschiedene Anlageobjekte völlig unberechenbar sind. Selbst die "absolute Return"-Versprechen der meisten Anbieter entpuppen sich oft als Augenwischerei.
Seit dem Beginn der europäischen Schuldenkrise vor drei Jahren schlagen polnische Staatsanleihen die deutschen Bundesanleihen (Bunds) und die amerikanischen Staatsanleihen (Treasuries) bei risikobezogenen Erträgen, die das Land zu einem »sicheren Hafen« machen. Das aktuelle Ranking zeigt, dass die Erträge aus polnischen Staatsanleihen im Vergleich zu 25 anderen europäischen Ländern mit 8,3 Prozent am stärksten gestiegen sind, verglichen mit vier Prozent für deutsche Bunds und drei Prozent für amerikanische Staatsanleihen.
Wer hätte es gedacht: der neue Musterschüler am Anleihenmarkt heißt Polen. Der "Zloty-Bond" ist derzeit wohl die sicherste Wahl unter den europäischen Staatsanleihen. Verantwortlich für die solide Entwicklung dafür sollen in erster Linie die widerstandsfähige Wirtschaft und die Budgetstrenge des Landes sein.
Immobilien werden angesichts steigender Preise derzeit wieder häufiger als sichere Geldanlage beworben. Leser dieser Seiten wissen, dass dies auch in solch einer zwischenzeitlichen Aufwärtsphase nur sehr eingeschränkt zutrifft. Bewohnt man die Immobilie nicht selbst, ist an ihr grundsätzlich überhaupt nichts sicher. Wer sich dennoch unbedingt unter die Häuslebauer mischen will, findet in diesem Handelsblatt Artikel eine sehr gute Einstiegsberatung. Es geht darin vor allem um die derzeit im Trend liegenden innerstädtischen Lagen. Die zahlreichen Hindernisse, die sich bei Grundstückskauf und Bebauung in der Stadt auftun, werden auführlich dargestellt. Abgerundet wird die Übersicht durch nützliche Links zu weiterführenden Websites.
Jetzt ist er da, der Film zum Grundeinkommen. 100 Minuten, in denen viele Facetten ausgeleuchtet werden, die das Thema konkret machen. Das Grundeinkommen kommt nicht erst, wenn das Geld ausgezahlt wird, sondern wenn man sich auf die Idee einlässt. Dazu will der Film beitragen.
Auf dieser Seite finden sie auch eine Kritik zum Film und es werden andere Modelle des Grundeinkommens vorgestellt. Eine faire und gute Idee zum Vorteil von Allen.
Die millionenschweren Kampagnen der deutschen Versicherungswirtschaft in der Vergangenheit bleiben ohne Wirkung. Das Interesse der Deutschen an der privaten Altersvorsorge geht unaufhaltsam zurück. Immer weniger Menschen sind willens, überhaupt noch Geld für die Policen der Assekuranz auszugeben. Zugleich misstrauen immer mehr Deutsche der Riester-Rente. Das ist die zentrale Botschaft einer repräsentativen Umfrage des Allensbach-Instituts für den Gesamtverband Deutsche Versicherungswirtschaft (GDV), die der GDV am Donnerstag vorgestellt hat. [...]
Dennoch ist dieser Befund insofern bemerkenswert, als 40 Prozent der Bundesbürger, die noch nicht im Rentenalter sind, ihre Altersvorsorge für unzureichend halten.
Diese Haltung ist widersprüchlich aber durchaus verständlich - zumindest in Bezug auf das Misstrauen in den Euro und sein Überleben. Ab einem gewissen Alter ist sie jedoch schlicht naiv, da das Vorsorgeproblem nicht von allein verschwinden oder uns einfach von Vater Staat oder irgendeiner anderen Autorität abgenommen wird. Wer es noch kann, sollte lieber gründlich nachdenken, ob das knappe Geld besser in Unterhaltungselektronik und Designerklamotten oder in Vorsorgemaßnahmen fließt.
Trotz Schuldenkrise steigen die Kurse an den europäischen Börsen in diesem Jahr wieder. Mit welchen Vorzügen Aktien aus Europa aufwarten können, zeigt das Bankhaus Sarasin in einer Studie.
Dennoch sind Aktien mit Vorsicht zu genießen. Vor allem derzeit Aktien europäischer Unternehmen. Die Wirtschaft, gerade in der Eurozone, wird sich nach Einschätzung der Organisation OECD noch schwächer entwickeln als bislang befürchtet. Für die Länder mit der Gemeinschaftswährung erwarten die OECD-Ökonomen in diesem Jahr nur noch ein Wirtschaftswachstum von 0,3 Prozent. Viele Experten erwarten gar eine Rezession, ausgelöst durch die strikten Sparprogramme, in vielen Ländern. Generell geben wir, was die Sicherung ihres Vermögens angeht, gerne den Tipp, in Sachwerte zu investieren. Aktien sind zwar Sachwerte, da es sich dabei um eine Beteiligung an Unternehmen handelt. Aus unserer Sicht überwiegen bei den meisten Werten allerdings die Nachteile, da die Aktienkurse einerseits zur Zeit sehr hoch sind und ein starker Einbruch jederzeit möglich ist, da die Wirtschaft, wie bereits gesagt, gerade die europäische Wirtschaft, rückläufige Tendenzen aufweist. Zusätzlich sind viele Unternehmen stark verschuldet (z.B. EON mit 30 Mrd. Euro) und diese Schulden werden mit dem Kauf einer Aktie miterworben.
Schlechter Service, kaum Extraleistungen und eventuell sogar noch Zusatzbeiträge. Wer unzufrieden mit seiner gesetzlichen Krankenkasse ist, sollte über einen kostenlosen Wechsel nachdenken. Geldsparen erklärt, wie einfach und günstig das geht.
Auf dieser Website erfahren sie zusätzlich welche gesetzliche Krankenkasse für sie persönlich die Geeigneteste ist.
Der Termin für den Facebook-Börsengang steht noch nicht. Doch über den Wert wird heftig gestritten. Zuckerberg hat 100 Milliarden Dollar als Ziel ausgegeben.
Viele Analysten halten die wohl bald zu erwartenden Facebook-Aktien für eine sehr gute, und im Vergleich zu vielen anderen Aktien, wohl auch krisenresistente Investition. Und das Unternehmen hat zweifellos ein enormes Potential. Große Teile der Welt, gerade was die Entwicklungsländer angeht, sind was den Internetzugang der einzelnen Menschen angeht, durchaus noch ausbaufähig. Und Facebook hat bereits 800 Millionen Nutzer weltweit. So ist davon auszugehen, dass die unglaubliche Erfolgsgeschichte von Facebook weiter gehen wird.
73 Prozent der Bundesbürger fürchten, dass die Maßnahmen zur Euro-Rettung sich zumindest teilweise auf ihre persönlichen Finanzen auswirken. Ebenso viele glauben, dass die Rettungsmaßnahmen insbesondere Einfluss auf die eigene Altersvorsorge haben.
Man sollte sich in seiner finanziellen Vorsorge auf keinen Fall auf den Staat verlassen. Allein die Demographie Deutschlands lässt erahnen dass es noch große Probleme mit den Rentenkassen geben wird. Am besten sie kümmern sich um eine private Altervorsorge - hierzu gibt es auf dieser Seite viele Vorschläge. Behalten sie die nachhaltigen Investments im Auge, alternative Energien werden noch ihren großen Auftritt haben.