Auch als Angestellter müssen Sie Ihr Einkommen sichern

In der jetzigen Zeit ist kein Arbeitsplatz mehr sicher

In wirtschaftlich schweren Zeiten droht Arbeitnehmern ständig die Gefahr, ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Selbst etablierte und große Unternehmen geraten überraschend ins Trudeln oder scheinbar unantastbare Jobs werden eben doch gestrichen. Die hohe Verschuldung und die Sparmaßnahmen in verschiedenen Ländern führen zwangsläufig zu einer wirtschaftlichen Verschlechterung. Rückläufige Umsätze und einbrechende Gewinne zwingen Firmen dazu, Personal abzubauen oder niedrigere Löhne zu zahlen.

Viele große Konzerne haben bereits bekundet, Arbeitsplätze abbauen zu müssen. Auch Mittelständler leiden unter der Kaufzurückhaltung der Bevölkerung und sind bei sinkenden Umsätzen zu Kosteneinsparungen gezwungen. Der Abschwung wird durch die höhere Arbeitslosigkeit, die anhaltende Umverteilung „von fleißig zu reich“ und daraus resultierender niedrigerer Kaufkraft angefeuert. In der Folge fehlt überall das Geld und es folgen weitere Sparzwänge. Eine höhere Arbeitsbelastung und gleichzeitig niedriger Löhne sind die unmittelbaren Folgen.

Wie sicher ist Ihr Arbeitgeber in der Finanzkrise?

Überlegen Sie daher, wie krisensicher Ihr jetziger Arbeitgeber ist und ob er eine wirtschaftlich schwere Phase überleben wird. Hat er eine gute Marktstellung inne? Besteht ein hoher Verschuldungsgrad oder verfügt er über eine gute Eigenkapitalquote? Werden dessen Produkte in der Krise weiterhin Abnehmer finden?

Handwerks- und Nahrungsmittelbetriebe wie Bäcker oder Metzger, Lebensmittelhändler, Obst- und Gemüsegeschäfte und alle, die wichtige Dinge des täglichen Bedarfs herstellen oder liefern, werden auch in der Krise sehr gefragt sein. Ebenso sind Ärzte, Mediziner, Berater, Sicherheitsleute etc. ziemlich krisensicher und werden gut leben können. Gewinnen werden Recyclingunternehmen, ggf. auch Versicherer, die mit ihren Kunden langfristige Verträge haben, und auch Anwälte, die von erhöhten Auseinandersetzungen profitieren.

Welche Firmen werden in der Finanzkrise eher nicht bestehen?

Firmen, die Luxusprodukte oder -dienste liefern, wie Galerien, Schmuckgeschäfte, Kosmetikstudios, Film- und Medienunternehmen, Werbefirmen, Solarien, Fitnesscenter, Partnervermittlungsagenturen, Reisebüros, Restaurants etc. werden um ihr Überleben kämpfen bzw. ihren Geschäftsumfang deutlich reduzieren müssen.

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Weiter sind auch Berufe in Gefahr, die in staatlich subventionierten Bereichen wie Oper, Schauspiel, Ballett, Kunst- und Lehreinrichtungen tätig sind und deren Zuwendungen aufgrund von Geldmangel stark eingeschränkt werden. Dies trifft Künstler, Musiker, Tänzer, aber auch Lehrer, Ausbilder usw.

Auch Firmen, die einen hohen Energieverbrauch aufweisen oder die im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit von langen und unsicheren Lieferwegen abhängig sind, dürften als gefährdet gelten.

Wie würden Sie Ihren Arbeitgeber aufgrund dieser Überlegungen einschätzen? Denken Sie, dass er eine wirtschaftlich schwierige Zeit übersteht? Falls dies der Fall ist, so stärken Sie Ihre Bindung und Bedeutung für die Firma.

Sichern Sie Ihren Arbeitsplatz in den jetzigen Krisenzeiten

Engagieren Sie sich mehr in Ihrer Firma und machen Sie sich unersetzlich. Bringen Sie die Dinge zum Laufen und sorgen Sie dafür, dass Ihr Bereich floriert und ein wertvoller Sektor ist, auf den keiner verzichten kann. Verbessern Sie Ihre Qualifikationen und werden Sie zu einer unersetzlichen Fachkraft. In Krisenzeiten beurteilen die Arbeitgeber ihre Mitarbeiter neu und stützen sich auf die zuverlässigen und belastbaren Kräfte. Wenn Sie  bei Bedarf länger arbeiten, sich nicht vor Problemen drücken, jederzeit eine gute Laune verbreiten, freiwillig Verantwortung übernehmen, dann dürfte Ihr Arbeitsplatz ziemlich sicher sein. Sichern Sie auf diese Art Ihren Arbeitsplatz und „erzwingen“ Sie somit eine Lohnanpassung zu Ihren Gunsten.

Falls Sie Ihren Arbeitsplatz dennoch verlieren oder bereits verloren haben?

Sollte die Perspektive Ihres Arbeitsgebers nicht positiv aussehen, so zögern Sie nicht, sich nach einer besseren Alternative umsehen. Welche sind für Sie denkbar? Wie können Sie sich jetzt schon darauf vorbereiten? Können Sie ein zweites Standbein aufbauen? Verfügen Sie über handwerkliche Grundkenntnisse? Mit wie viel staatlichen Überbrückungsgeldern können Sie im Falle einer Umschulung rechnen? Könnten Sie einen Zeitraum überbrücken, ohne gleich Ihr Gold bzw. Silber aus der Hand geben zu müssen?

Falls Ihr Arbeitgeber derzeit oder in nächster Zukunft Personal abbaut und dafür Abfindungen anbietet, wäre dies vielleicht für Sie die Gelegenheit für den goldenen Absprung. Eine Entlassung bei einer späteren Pleite bedeutet hingegen meist einen finanziellen Einschnitt.

Seien Sie aktiv und gestalten Sie Ihre Zukunft

Es gibt immer eine Lösung und auch in einem schweren Umfeld können Sie sich eine neue Perspektive erarbeiten. Sie verfügen über wertvolle Qualitäten und Qualifikationen und auf diese sollten Sie setzen. Natürlich nagt eine Kündigung am Selbstvertrauen und man fühlt sich als Verlierer, wenn man seine Arbeit und sein Einkommen nicht halten kann. Doch das ist kein Grund, nicht mehr an sich zu glauben und sein Schicksal nicht in die eigenen Hände zu nehmen.

Im Krisenvorsorgeforum ist das Thema Einkommen und zusätzliche Erwerbsquellen ein stets gut besuchtes Thema. Für mehr Informationen gehen Sie auf unser Forum.