Wer die aktuelle Finanzkrise zu Ende denkt und sich auf einen Zusammenbruch unseres Wirtschaftssystems vorbereiten will, sollte nicht nur an Gold und Silber sowie an Nahrung denken, sondern auch einen weiteren wichtigen Punkt nicht vernachlässigen:
Die Selbstverteidigung und Verteidigung des eigenen Hauses
Sollte unser Wirtschaftsystem zusammenbrechen, dadurch Supermärkte nicht mehr beliefert werden und ein großer Teil der Bevölkerung Hunger leiden, werden sich genau diese Menschen auf die Suche nach Nahrung machen.
Nun gehören Sie und ich zu einer kleinen Gruppe der Bevölkerung, die sich auf diese kommende Situation vorbereitet hat.
Was aber tun, wenn ein hungriger Nachbar vor Ihrer Türe steht?
Zur Krisenvorsorge gehören also auch eine gewisse Absicherung des eigenen Hauses und eine Vorbereitung auf Einbrecher.
Deshalb sollten Sie auf die folgenden zwei Möglichkeiten vorbereitet sein:
• Ein Einbrecher versucht in Ihr Haus zu gelangen
• Ein Einbrecher ist in ihrem Haus und sie müssen sich verteidigen
Ein Einbrecher versucht in Ihr Haus zu gelangen
Ein Haus kann auf verschiedene Arten gegen Einbrecher gesichert werden. Dies können Alarmanlagen, Flutscheinwerfer, Kameras, bruchsichere Fensterscheiben und stabile Türen sein.
Ich persönlich empfehle Ihnen aber eine nicht sichtbare Verteidigungsstrategie.
Warum keine Alarmanlagen oder Kameras?
Weil genau diese sichtbaren Verteidigungsanlagen Einbrecher anziehen! Woran erkennen heute „normale“ Einbrecher auf der Suche nach Wertgegenständen wohlhabende Haushalte? Genau an diesen sichtbaren Alarmanlagen und Scheinwerfern.
Deshalb sollten Sie Ihr Haus lieber so absichern, dass dies nicht erkennbar ist.
Hierzu gehörten folgende Punkte:
• Stabile Fenster, die sich nicht aushebeln lassen
• Stabiles Fensterglas aus Panzerglas, das Angriffen standhält
• Stabile Eingangstüren, die sich von innen verriegeln lassen. Diese Riegel sollten auf allen 4 Seiten der Türe in den Wänden, im Boden und in der Decke beim Zuschließen versenkt werden.
• Absicherung von Verteilerkästen für die Strom-, Gas- und Wasserversorgung, wenn diese außerhalb des Hauses angebracht sind.
• Kaum sichtbare und Funk-Videocameras, mit denen Sie auch unübersichtliche Ecken um das Haus herum überschauen können.
• Absicherung der Garage, die oft über einen Zugang zum Haus verfügt.
Auf folgende Punkte würde ich hingegen verzichten:
• Alarmanlagen
• Aufkleber am Haus, wonach ein Sicherheitsdienst vorhanden ist
• Sichtbare Kameras
• Flutscheinwerfer
• Gitter an den Fenstern (außer im Erdgeschoss, was heutzutage üblich ist)
Ein Einbrecher ist in ihrem Haus und sie müssen sich verteidigen
Was also tun, wenn ein Eindringling doch in Ihr Haus gekommen ist?
Für diesen Fall sollten Sie sich einige Verteidigungsstrategien überlegen:
• Wie verteidige ich mich?
• Wo deponiere ich diese Gegenstände?
Wie verteidige ich mich?
Für eine ausreichende Verteidigung sollten Sie mehrere verschiedene Gegenstände haben. Hierzu empfiehlt sich:
• Pfefferspray
• Elektroschock-Gerät
• Einweg – Kabelbinder
• Kevlar Handschuhe mit Schnittschutz
• Kevlar Jacke oder Kevlar Pullover mit Schnittschutz
• Teleskop-Schlagstock (Das Führen von Teleskopschlagstöcken ist seit dem 01.04.2008 in Deutschland verboten. Besitz und Erwerb sind weiterhin für Personen über 18 Jahren frei.)
Pfefferspray: Pfefferspray ist eine gute Verteidigungsmöglichkeit. Der Nachteil ist aber, dass Sie es nicht in geschlossenen Räumen verwenden sollten, da es sich danach selbst außer Gefecht setzen könnte. Pfefferspray eignet sich deshalb nur zum Einsatz außerhalb des Hauses.
Elektroschock-Gerät: Für geschlossene Räume bieten sich Elektroschockgeräte an. Diese setzen ihren Gegner außer Gefecht, fügen Ihnen aber selbst keinen Schaden zu.
Einweg – Kabelbinder: Nachdem Sie einen Eindringling außer Gefecht gesetzt haben, müssen Sie verhindern, dass er weiterhin eine Gefahr für Sie darstellt. Hierzu bieten sich Kabelbinder an. Kaufen Sie starke Einweg-Kabelbinder, mit denen Sie ganz einfach Füße und Hände fesseln können.
Kevlar Handschuhe mit Schnittschutz: Ihr Gegner bedroht Sie mit einem Messer? Dagegen haben Sie üblicherweise keine Chance. Ein Messer setzt Sie durch die Schnittverletzungen innerhalb von kurzer Zeit außer Gefecht. Hiergegen bieten sich Handschuhe mit einem Schnittschutz an. Mit solchen Handschuhe haben Sie eine Überlebenschance, da Sie sich mit Ihren Händen verteidigen können.
Kevlar Jacke oder Kevlar Pullover mit Schnittschutz: Eine sinnvolle Ergänzung zu den Handschuhe ist eine Jacke oder ein Pullover mit Schnittschutz. Damit sind Ihr Oberkörper und Ihre Arme ebenfalls vor Schnittverletzungen sicher.
Teleskop Schlagstock: Ein Teleskopschlagstock nimmt nicht viel Platz in Anspruch und verlängert sich durch eine Handbewegung. Mit diesem Schlagstock verfügen Sie über eine schlagkräftige und wirksame Verteidigungswaffe.
Beachten Sie bitte, dass seit dem 01.04.2008 das Führen außerhalb ihrer Wohnung nicht mehr erlaubt ist. Der Besitz und Erwerb ist hingegen weiterhin ab 18 Jahren möglich.
Wo deponiere ich diese Gegenstände?
Ein Einbrecher überrascht Sie in Ihrem Haus, wenn Sie sich gerade im Keller oder im Schlafzimmer sind.
Genau in diesem Moment merken Sie, dass all Ihre Verteidigungsstrategien nicht aufgehen können, da Ihr Pfefferspray, Ihre Handschuhe und Ihre Kabelbinder im Wohnzimmer oder Flur liegen.
Für einen wirklichen Ernstfall reicht es deshalb nicht, wenn Sie alle Gegenstände nur an einem Ort im Haus lagern.
Kaufen Sie Ihre gesamten Verteidigungsgegenstände mehrfach und lagern Sie diese an verschiedenen Orten im Haus. Natürlich sollten diese nicht zu offensichtlich erkennbar sein, da sich sonst der Eindringling ebenfalls über den Elektroschocker freut.
Ein Tipp zum Schluss: Spielen Sie nicht den starken Mann. Lieber unversehrt und hungrig, als ohne ausreichende ärztliche Versorgung verletzt zu werden.