Krisenvorsorge



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11
Mai

Buch: Die Welt von gestern” von Stefan Zweig

Obwohl Stefan Zweig eine schwere und keinesfalls glückliche Zeit beschreibt, hat er ein wunderbares Buch geschaffen, das eine wertvolle Botschaft für einen möglichen Crash wegen der aufkommende Finanzkrise enthält. Er beschreibt, die die Menschen seinerzeit den ersten Weltkrieg fast sehnsüchtig erwarteten und im nachhinein erkannten, wie fatal dieses Geschehnis und wie falsch die Vorfreude war. Dieses Buch könnte den heutigen Edelmetallfreunden  diesen Zahn ziehen, denn wenn ein Crash kommt, werden sie ihn wegen den vielen negativen Begleiterscheinungen rasch bereuen.

Stefan Zweig gibt interessante und lebendige Einblicke, die uns verwöhnte Wohnstandsmenschen aufzeigen, wie eine Krisenzeit tatsächlich ablaufen kann. Er beschreibt in lebendigen Worten, wie es ist, wenn man vor Zeiten voller unbekannten und großen Veränderungen steht und wie die Menschen darauf reagieren. Sehr spannend fand ich die Schilderungen der Hyperinflation, die zeigen, wie einem das Geld in den Fingern förmlich zerrinnt. Er beschreibt z. Bsp. wie er damals mit seinem Verleger vereinbart hatte, dass er die Tantiemen für sein neues Werk vorab bekommt. Als er den Scheck dann erhielt, musste er erkennen, dass er damit nur wenige Wochen später gerade noch das Porto für die Einsendung des Manuskripts bezahlen konnte.  Oder er schildert, wie die Bauern ihre Erzeugnisse gehortet hatten, weil sie nicht bereit waren, diese für die gesetzlich vorgeschriebenen Preise abzugeben. Sie verkauften sie dann für den vier oder fünffachen Preis an sogenannter Hamsterer, die die Lebensmittel für ein mehrfaches in der Stadt an den Mann brachten, und mussten dann bei den eigenen Besorgungen von Geräten, Sensen etc. erkennen, dass diese ca. zwanzig Mal teurer waren und sie die Verlierer waren.

In der jetzigen Zeit, wo wir ebenfalls vor einer sehr ungewissen Zukunft stehen, ist dieses tolle Buch ist eine klare Empfehlung für alle, die Einblicke in eine Krisenzeit bekommen wollen. Man wird nur wenige Bücher finden, die solch ein Szenario so lebendig und aufschlussreich beschreiben.

Weitere Informationen zu dem Buch und die Bestellmöglichkeit finden Sie hier.


09
Mai

Krisenvorsorge - ist die Schweiz eine sichere Alternative?

Im Rahmen der aufkommenden Finanzkrise und der zunehmenden Reglementierungen in Deutschland und der EU überlegen viele, ob es sich lohnt, in die Schweiz auszuwandern. Es lohnt sich, sich darüber einige Gedanken zu machen und das Für und Wider abzuwägen.

Tatsächlich ist die Schweiz unabhängiger und geht einige Probleme wie z. Bsp. die Altersvorsorge, Gesundheitsvorsorge, Strukturreformen konkreter und zielgerichteter als Old-Germany an. Ebenso spricht der Finanzplatz und die jahrzehntelange Unabhängigkeit und Unversehrtheit für die Schweiz. Es gibt aber auch einige gravierende Nachteile, die ein auswanderungswiliger Bürger beachten sollte:

Die Schweiz ist vom Ausland in vielfacher Weise stark abhängig und daher natürlich politisch erpressbar. So ist die Schweiz arm an Rohstoffen aller Art. Sie verfügt nur über Wasserkraft, um Strom zu erzeugen, kann aber auch damit den eigenen Bedarf nicht decken.  Sie setzt daher u. a. auf die Atomkraft und muss dafür Uran importieren. Das dringend benötigte Erdöl liegt fern ab in Krisenregionen und die Schweiz verfügt über keine international tätigen Unternehmen, die in der Exploration, Produktion oder dem Transport tätig sind. Auch verfügt sie über keine militärischen Mittel, um die Versorgugn notfalls zu sichern. In Embargofällen würde die Schweiz schnell in große Schwierigkeiten kommen.

Die Schweiz kann die eigene Nahrungsversorgung jetzt und auch in der nächsten Zukunft nur zu knapp 55% decken und ist auf Importe aus der EU, Argentinien, USA und anderen Ländern angewiesen. Sollte es in anderen Ländern im Rahmen der Finanzkrise zu Versorgungsengpässen kommen, gibt es für andere Länder wenig Veranlassung die Schweiz zu unterstützen.

Bei Hightech-Gütern, Computern, Autos, Flugzeugen, Rüstungsgegenständen etc. ist die Schweiz nahezu vollständig auf Importe angewiesen.  Ebenso benötigt die Wirtschaft qualifizierte Führungskräfte aus aller Welt. Die Schweizer Wirtschaft lebt vom Export und der besteht zu ca. 70% aus Ausfuhren in die EU.  Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Schweiz  wirtschaftlich und politisch von der EU abhängig ist.

Was viele nicht ahnen: Die Schweiz sitzt wie viele andere Länder in der Schuldenfalle. Die Staatsverschuldung beträgt mittlerweile knapp 60 des Bruttoinlandprodukts (BIP) und ist damit so hoch wie bei anderen “populären” Schuldnern wie Großbritannien, Kanada oder die USA. Darin sind “versteckte” Schulden von öffentlichen Unternehmen und der Pensionskassen nicht enthalten. Die Sozialkassen - Hauptsächlich die gesetzliche Rentenversicherung (AHV) - mit geschätzten Verpflichtungen von knapp 420 Mrd. Schweizer Franken ist nahezu pleite.  Dazu kommt eine nicht bekannte Konsumentenverschuldung und eine sehr hohe Hypothekenverschuldung von knapp 140 des BIPs.

Spitze sind die Schweizer dagegen bei den Pensionskassen und Lebensversicherungen. Das half dem Staat bei der Verschuldung und stellt im Krisenfall natürlich eine enorme Gefahr dar, wenn sich das Papiergeld verabschiedet und die Bürger enorme Vermögensverluste erleiden.

Der Schweizer Franken genießt ein sehr hohes Vertrauen, dass aber durch ökonomischen Gründe nicht unbedingt gerechtfertigt ist. Wahrscheinlich beruht es auf Vorschusslorbeeren, der Tatsache, dass andere Währungen schlechter sind und es nicht vielen Alternativen gibt, der politischen Stabilität und dem Schweizer Steuergeheimnis. Bis vor wenigen Jahren war der Schweizer Franken als eine der letzten Währungen zu 100% mit Gold gedeckt, aber auch das wurde unter Druck vom Internationalen Währungsfonds aufgegeben und wird auch weiterhin aufgeweicht.  Die Schweiz selbst hat wenig Einfluss auf den Außenwert der Währung, da weltweit enorme Geldmengen kursieren, die leicht einen Druck auf den Franken ausüben können, ohne das die Schweiz viel dagegen tun kann. Der Spekulant Georg Soros hat 1992 das Britische Pfund in die Knie gezwungen und diese Währung und der britische Wirtschaftsraum sind bedeutend größer als die Schweiz. Solch einem Angriff wäre die Schweiz schutzlos ausgeliefert.

In den letzten Jahren verlor die Schweiz zudem an Bedeutung als Finanzplatz, denn Konkurrenten wie Hong Kong, Singapur, Großbritannien, Luxenburg, Caymann Islands und die Bahamas wurden ebenfalls in diesem Segment aktiv. Die aktuelle Finanzkrise mit den extremen Abschreibungssummen bei der UBS und der Credit Suisse trägt ihr übriges zu einem schlechteren Standing als Bankplatz bei. Zudem unterliegt die Schweiz massiven Druck von den USA, der OECD und der EU was das Steuergeheimnis angeht. Es ist fraglich, wie lange sie da standhält.

Die Schweiz kann sich von wirtschaftlichen Abschwüngen nicht isolieren und leidet ebenfalls unter Inflation und sozialalen Problemen.

Das sind einige Punkte, die manchem nicht unbedingt klar sind, wenn er an den Prunk und Protz der Bahnhofstraße in Zürich denkt, oder an die Kühe auf grünen Wiese vor den Bergen, oder den Bildern mit palettenweisen Goldbarren in Schweizer Banken usw. Beisolch einer Entscheidung sollte man alle Seiten betrachten.

Ich halte die Schweiz trotz allem für ein freieres Land als Deutschland und die meisten EU-Länder, will jedoch hiermit auf die anderen Punkte hinweisen. Die Schweiz ist keine Insel der Seligen (Das gibt es auf der Erde derzeit wahrscheinlich nicht). Ich würde einen Umzug in die Schweiz trotz allem bejahen, weil man sich trotz allem in vielerlei Hinsicht verbessert. Ich möchte aber auch dort auf eine gute Krisenvorsorge hinweisen. Wenn man diesen Schritt tatsächlich macht, sollte man eher in ein ländliches Gebiet ziehen, Kontakte zu Bauern herstellen oder gar selbst möglichst viel anbauen und schauen, dass man finanziell gut dasteht und auch in der Schweiz die umfassende Krisenvorsorge nicht vernachlässigt. Dann ist man besser dran als hier, denn dazu kommt ja noch, dass die Steuerlast niedriger als in den meisten anderen Ländern ist und man eine tipp-topp Infrastruktur mit vielen liebenswürdigen Menschen vorfindet.

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06
Mai

Das Buch “Die Kreatur von Jekyll Island” enthüllt die Hintergründe der Finanzkrise

Wer wirklich verstehen will, warum das Geldsystem auf dieser Welt so verdreht ist und wer davon profitiert, sollte unbedingt das Buch “Die Kreatur von Jekyll Island” lesen.

Es gibt viele Bücher, die die Auswirkungen, Symtome und  Probleme der Finanzkrise umschreiben, aber ich habe außer in diesem Buch nirgends gelesen, warum das gesamte Weltfinanzsystem so (verdreht) ist. Der Autor G. Edward Griffin legt den Finger genau in die Wunde und entlarvt die wahren Übeltäter. Die Hochfinanz steckt hinter dem weltweiten Finanzdesaster und führt die Welt mittels der ihnen gehörenden FED direkt in den Abgrund.

Wenn Sie sich bisher immer gewundert haben, warum die ganze Welt in Schulden ertrinkt und warum es kaum eine Ausnahme gibt, dann finden Sie hier Antworten. Das Buch ist mit knapp 650 Seiten ein richtig dicker Wälzer, aber einer der sich wirklich lohnt. Ich habe dieses Buch schon öfters empfohlen und stets hochzufriedene Reaktionen erhalten.

Der erste Teil ist eine kurze Abhandlung über das Geld als der Basis des Bankwesens und der Währung. Im zweiten Teil wird belegt, wie Zentralbanken (also auch FED) zu Katalysatoren für Kriege werden. Die Geschichte des Zentralbankwesens in den Vereinigten Staaten wird im dritten Teil untersucht und der vierte Teil wendet sich der Analyse und Wirkungsweise der FED nach ihrer Gründung 1913 zu. Griffin hat den gesamten Stoff logisch in Kapitel strukturiert und gibt zu Beginn jedes Kapitels eine Kurzübersicht und am Ende eine Zusammenfassung. Das erleichtert das Lesen enorm, der Überblick bleibt erhalten und es ermöglicht theoretisch auch das Überspringen von Kapiteln ohne den Zusammenhang zu verlieren. Diese Strukturierung ist so leserfreundlich, dass sie Pflicht werden sollte.Wenn diese Informationen der breiten Öffentlichkeit bekannt wären, würden die Menschen nicht alle so treudumm in ihr Verderben rennen. Wenn man derzeit die Inflation und die enormen Preissteigerungen bei den Lebensmitteln sieht, wird man sich nach dem Buch nicht mehr wundern. Weiter erkennt man, wie die Massenmedien die Ziele der Hochfinanz unterstützt.


02
Mai

Scheinbare Sicherheit in einer unsicheren Welt

Wir betrachten unsere moderne Welt als sicher und Gott gegeben und gehen davon aus, dass es immer so bleiben wird. Wenn es zu kalt ist, schalten wir die Heizung ein. Ist es zu heiß, regelt die Klimaanlage die Temperatur. Haben wir Zuhause keine Milch oder kein Bier, machen wir uns keinerlei Gedanken und fahren mit dem Auto zum Supermarkt und kaufen ein. Mit Hilfe unserer Mikrowellengeräte zaubern wir binnen Minuten unser nächstes Gericht. Wir bekommen binnen in Sekunden die wichtigen Nachrichten in farbe von den entferntesten Punkten der Welt. Wenn es uns langweilig ist, laden wir uns einen Film oder ein Konzert unserer Liebungsgruppe herunter. Was immer wir benötigen, wir finden es in irgendeinem Geschäft in unserer Nähe oder im Internet. - Ist das nicht eine sehr komfortable Welt?

 
Aber: Muss und wird es immer so sein? Die letzten Jahrzehnte waren für uns alle sehr angenehm und es hat uns im Prinzip an nichts gefehlt. In einem funktionierendem System sicher eingebettet haben wir ein bequemes Dasein gefrönt und wurden vom Leben wahrlich verwöhnt. Jedoch kratzt die aufkommende Finanzkrise an dieser schönen Welt und wir sollten beginnen aufzuwachen, bevor es zu spät ist.

Die weltweite Verschuldung, die unvorstellbaren Spekulationen, die uferlose Papiergeldvermehrung sind nur einige der Gefahrenpunkte für das Weltwirtschaftsystem und letztendlich auch für unsere Existenz.

Ich will an Sie appellieren, dass Sie den Ernst der Lage erkennen und Ihre umfassende Krisenvorsorge jetzt abschließen. Stellen Sie sich mal vor, ab morgen ist alles nicht mehr so wie Sie es kennen und schätzen. Gehen Sie mal davon aus, die Geschäfte werden ab sofort für einige Tage oder Wochen geschlossen oder es gibt nur noch einen Bruchteil der jetzigen Warenmenge. Wie würden Sie da stehen und was würde Ihnen alles fehlen? Die arbeitsteilige Welt hat dazu geführt, dass wir alle uns nur noch in sehr kleinen Gebieten auskennen. Kaum jemand von uns kann selbst noch etwas herstellen. Oder Nahrungsmittel anbauen bzw. Geräte oder Installationen reparieren. Entweder es fehlen uns die Kenntnisse oder wir sind von der Zuarbeit oder der Zulieferung anderer abhängig. Stellen Sie mal kurz die Möglichkeit eines Crash vor und Sie sehen, wie drastisch die Auswirkungen mit ziemlicher Sicherheit sein werden.

Jetzt quellen die Geschäfte mit allem was immer wir brauchen nur so über. Eine grundlegende Krisenvorsorge mit einer guten Ausrüstung ist jetzt ohne Probleme und mit relativ bescheidenen Finanzaufwendungen möglich. Besorgen Sie sich jetzt Utensilien für eine unabhängige Beleuchtung und autarke Koch- und Heizmöglichkeiten. Rüsten Sie sich aus für einen Transport ohne das geliebte Auto, für die Brandbekämpfung und andere Notfälle, für die dann keine Hilfe kommt. Ebenso sollten Sie mit den wichtigsten Verbrauchs- und Ersatzteilen (Glühbirnen, Batterien, Dichtungen, Schrauben, Nägel, Kleber etc.) gut versorgt sein. Besorgen Sie sich die grundlegenden Werkzeuge und schauen Sie, dass Sie jetzt etwas Übung damit haben. Fehlen dürfen bei dieser Vorsorge natürlich auch nicht die Medizin und Hygieneartikel sowie ein guter Vorrat an Tauschgegenständen.

Möglicherweise denken Sie jetzt, Mann o Mann, wie und wo soll ich jetzt anfangen? Auf meiner Homepage unter www.krisenvorsorge.com finden Sie jetzt bereits einige Checklisten für die wichtigsten Bereiche. In den nächsten Wochen veröffentliche ich auf diesem Blog weitere detaillierte Checklisten für die oben genannten Bereiche.


14
Apr

Selbstverteidigung und Verteidigung des eigenen Hauses

Wer die aktuelle Finanzkrise zu Ende denkt und sich auf einen Zusammenbruch unseres Wirtschaftssystems vorbereiten will, sollte nicht nur an Gold und Silber sowie an Nahrung denken, sondern auch einen weiteren wichtigen Punkt nicht vernachlässigen:

Die Selbstverteidigung und Verteidigung des eigenen Hauses

Sollte unser Wirtschaftsystem zusammenbrechen, dadurch Supermärkte nicht mehr beliefert werden und ein großer Teil der Bevölkerung Hunger leiden, werden sich genau diese Menschen auf die Suche nach Nahrung machen.

Nun gehören Sie und ich zu einer kleinen Gruppe der Bevölkerung, die sich auf diese kommende Situation vorbereitet hat.

Was aber tun, wenn ein hungriger Nachbar vor Ihrer Türe steht?

Zur Krisenvorsorge gehören also auch eine gewisse Absicherung des eigenen Hauses und eine Vorbereitung auf Einbrecher.

Deshalb sollten Sie auf die folgenden zwei Möglichkeiten vorbereitet sein:

Ein Einbrecher versucht in Ihr Haus zu gelangen
Ein Einbrecher ist in ihrem Haus und sie müssen sich verteidigen

Ein Einbrecher versucht in Ihr Haus zu gelangen

Ein Haus kann auf verschiedene Arten gegen Einbrecher gesichert werden. Dies können Alarmanlagen, Flutscheinwerfer, Kameras, bruchsichere Fensterscheiben und stabile Türen sein.

Ich persönlich empfehle Ihnen aber eine nicht sichtbare Verteidigungsstrategie.

Warum keine Alarmanlagen oder Kameras?

Weil genau diese sichtbaren Verteidigungsanlagen Einbrecher anziehen! Woran erkennen heute „normale“ Einbrecher auf der Suche nach Wertgegenständen wohlhabende Haushalte? Genau an diesen sichtbaren Alarmanlagen und Scheinwerfern.

Deshalb sollten Sie Ihr Haus lieber so absichern, dass dies nicht erkennbar ist.

Hierzu gehörten folgende Punkte:

• Stabile Fenster, die sich nicht aushebeln lassen
• Stabiles Fensterglas aus Panzerglas, das Angriffen standhält
• Stabile Eingangstüren, die sich von innen verriegeln lassen. Diese Riegel sollten auf allen 4 Seiten der Türe in den Wänden, im Boden und in der Decke beim Zuschließen versenkt werden.

• Absicherung von Verteilerkästen für die Strom-, Gas- und Wasserversorgung, wenn diese außerhalb des Hauses angebracht sind.

• Kaum sichtbare und Funk-Videocameras, mit denen Sie auch unübersichtliche Ecken um das Haus herum überschauen können.

• Absicherung der Garage, die oft über einen Zugang zum Haus verfügt.

 

Auf folgende Punkte würde ich hingegen verzichten:

• Alarmanlagen
• Aufkleber am Haus, wonach ein Sicherheitsdienst vorhanden ist
• Sichtbare Kameras
• Flutscheinwerfer
• Gitter an den Fenstern (außer im Erdgeschoss, was heutzutage üblich ist)

Ein Einbrecher ist in ihrem Haus und sie müssen sich verteidigen

Was also tun, wenn ein Eindringling doch in Ihr Haus gekommen ist?

Für diesen Fall sollten Sie sich einige Verteidigungsstrategien überlegen:
• Wie verteidige ich mich?
• Wo deponiere ich diese Gegenstände?

Wie verteidige ich mich?

Für eine ausreichende Verteidigung sollten Sie mehrere verschiedene Gegenstände haben. Hierzu empfiehlt sich:
• Pfefferspray
• Elektroschock-Gerät
• Einweg – Kabelbinder
• Kevlar Handschuhe mit Schnittschutz
• Kevlar Jacke oder Kevlar Pullover mit Schnittschutz
• Teleskop-Schlagstock (Das Führen von Teleskopschlagstöcken ist seit dem 01.04.2008 in Deutschland verboten. Besitz und Erwerb sind weiterhin für Personen über 18 Jahren frei.)

Pfefferspray: Pfefferspray ist eine gute Verteidigungsmöglichkeit. Der Nachteil ist aber, dass Sie es nicht in geschlossenen Räumen verwenden sollten, da es sich danach selbst außer Gefecht setzen könnte. Pfefferspray eignet sich deshalb nur zum Einsatz außerhalb des Hauses.

Elektroschock-Gerät: Für geschlossene Räume bieten sich Elektroschockgeräte an. Diese setzen ihren Gegner außer Gefecht, fügen Ihnen aber selbst keinen Schaden zu.

Einweg – Kabelbinder: Nachdem Sie einen Eindringling außer Gefecht gesetzt haben, müssen Sie verhindern, dass er weiterhin eine Gefahr für Sie darstellt. Hierzu bieten sich Kabelbinder an. Kaufen Sie starke Einweg-Kabelbinder, mit denen Sie ganz einfach Füße und Hände fesseln können.

Kevlar Handschuhe mit Schnittschutz: Ihr Gegner bedroht Sie mit einem Messer? Dagegen haben Sie üblicherweise keine Chance. Ein Messer setzt Sie durch die Schnittverletzungen innerhalb von kurzer Zeit außer Gefecht. Hiergegen bieten sich Handschuhe mit einem Schnittschutz an. Mit solchen Handschuhe haben Sie eine Überlebenschance, da Sie sich mit Ihren Händen verteidigen können.

Kevlar Jacke oder Kevlar Pullover mit Schnittschutz: Eine sinnvolle Ergänzung zu den Handschuhe ist eine Jacke oder ein Pullover mit Schnittschutz. Damit sind Ihr Oberkörper und Ihre Arme ebenfalls vor Schnittverletzungen sicher.

Teleskop Schlagstock: Ein Teleskopschlagstock nimmt nicht viel Platz in Anspruch und verlängert sich durch eine Handbewegung. Mit diesem Schlagstock verfügen Sie über eine schlagkräftige und wirksame Verteidigungswaffe.
Beachten Sie bitte, dass seit dem 01.04.2008 das Führen außerhalb ihrer Wohnung nicht mehr erlaubt ist. Der Besitz und Erwerb ist hingegen weiterhin ab 18 Jahren möglich.

Wo deponiere ich diese Gegenstände?

Ein Einbrecher überrascht Sie in Ihrem Haus, wenn Sie sich gerade im Keller oder im Schlafzimmer sind.
Genau in diesem Moment merken Sie, dass all Ihre Verteidigungsstrategien nicht aufgehen können, da Ihr Pfefferspray, Ihre Handschuhe und Ihre Kabelbinder im Wohnzimmer oder Flur liegen.

Für einen wirklichen Ernstfall reicht es deshalb nicht, wenn Sie alle Gegenstände nur an einem Ort im Haus lagern.
Kaufen Sie Ihre gesamten Verteidigungsgegenstände mehrfach und lagern Sie diese an verschiedenen Orten im Haus. Natürlich sollten diese nicht zu offensichtlich erkennbar sein, da sich sonst der Eindringling ebenfalls über den Elektroschocker freut.

Ein Tipp zum Schluss: Spielen Sie nicht den starken Mann. Lieber unversehrt und hungrig, als ohne ausreichende ärztliche Versorgung verletzt zu werden.


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