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Damit können Sie sich im Notfall verteidigen:

 

Überlegungen zu möglichen Waffen

Es könnte sein, das Sie sich vor Übergriffen schützen müssen. Welche Hilfsmittel, sprich Waffen, kommen dafür infrage? Es gibt hierzu zwei grundsätzliche Überlegungen: 1. Welche Waffen darf man im jeweiligen Land besitzen und 2. welche Waffen können Sie im Notfall tatsächlich nutzen?

1. Unter dem gesetzlichen Gesichtspunkt kommen folgende Waffen infrage:

Pfefferspray Nahkampf mehr
Teleskop Abwehrstock Nahkampf mehr
Armbrust Reichweite ca. 30 m mehr
Elektroschocker Nahkampf mehr
Sportschleuder Reichweite 10 bis 15 m mehr
Pfeil und Bogen Reichweite 5 bis 20 m mehr
Taschen- oder Wurfmesser Nahkampf, ab 5 m 



2. Welche davon können Sie tatsächlich anwenden?

Hierfür sollten Sie sich zunächst in die Lage versetzen, zu überlegen, welche Waffen Sie tatsächlich verwenden könnten. Haben Sie den Mut, einen anderen mit einem Messer zu bedrohen? Oder ihn mit einem Knüppel zu schlagen? Oder gar auf ihn zu schießen? Denken Sie darüber einmal nach und ziehen Sie die obigen Waffen in Erwägung.

Wenn Sie gedanklich durchgespielt haben, sollten Sie sich die entsprechenden Waffen zulegen und damit üben, so dass Sie diese auch tatsächlich in einer Drohsituation verwenden können. Das bedeutet, dass Sie z. B. mit der Armbrust und dem Pfeil und Bogen schießen und zielen üben und darüber hinaus auch das Bogenspannen, wechseln der Schnur und ähnliches selbst erledigen.

Darüber hinaus sollten Sie sich Informationen über die Waffen, insbesondere der Funktionsweise des Pfeffersprays, besorgen und idealer Weise einen Selbstverteidigungskurs besuchen.

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