Essbare Wildpflanzen – das ideale Nahrungsmittel in Krisenzeiten

Sichern Sie Ihre Ernährung in Krisenzeiten mit essbaren Pflanzen aus der Umgebung

Sie können Ihre Nahrungsmittelversorgung über die persönlichen Vorräte hinaus sichern, indem Sie das Wissen um die vielen essbaren Wildpflanzen in unserer Umgebung nutzen. Im Grunde leben wir mitten in einem Füllhorn, das uns zu jeder Jahreszeit ausreichend nahrhafte Pflanzen bietet. Lernen Sie, diese naheliegende, sehr gesunde und ganz nebenbei kostenlose Nahrungsquelle zu nutzen.

Die ursprüngliche Nahrung des Menschen

Viele Jahrtausende – und bis ins letzte Jahrhundert hinein – waren wildwachsende Pflanzen ein fester und wertvoller Bestandteil der menschlichen Ernährung. Wildwachsende Pflanzen verfügen über einen weitaus höheren Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen als unser kultiviertes Gemüse. Die Menschen waren deshalb früher weit gesünder und widerstandsfähiger, als es die harten Lebensbedingungen würden vermuten lassen. Der moderne Mensch hat dieses wertvolle Wissen leider verloren.

Ein mit haltbaren Lebensmitteln gut gefüllter Keller ist ein wichtiger Baustein in der Krisenvorsorge. Diese Lebensmittel haben jedoch einen Nachteil: Sie sind – da lange haltbar – nicht frisch. Die wild wachsenden Pflanzen in Wald und Wiese hingegen – frisch in der Natur gepflückt – sind voller Vitalstoffe. Aus vier Gründen sind sie ein ideales Nahrungsmittel in Krisenzeiten:

1. Essbare Wildpflanzen sind äußerst gesund

Sie gedeihen im Wald, auf Wiesen und an Bachläufen. Sie werden nie gedüngt und wachsen stets unter freiem Himmel. Deshalb enthalten Sie im Gegensatz zu unserem kultivierten Obst und Gemüse kein schädliches Nitrat und sind wegen ihres Gehalts an Biophotonen, Enzymen, Chlorophyll und sekundären Pflanzenstoffen unseren Kulturpflanzen haushoch überlegen (die Brennnessel hat beispielsweise einen 25 Mal höheren Vitamin-C-Gehalt wie die gleiche Menge Kopfsalat).

2. Wildpflanzen können auch ungekocht verzehrt werden

Stellen Sie sich vor, die Stromversorgung ist für einige Wochen unterbrochen, Kochen ist nicht möglich. Dann haben Sie ein wertvolles Lebensmittel zur Hand, das Sie auch ohne Herd und Ofen verzehren können.

3. Wildpflanzen sättigen

Essen wir eine Schüssel Kopfsalat, dann bleibt oft ein flaues Gefühl im Magen. Man ist nicht so ganz satt geworden und hat sehr bald danach wieder Hunger. Die essbaren Wildpflanzen hingegen machen richtig satt. Sie bestehen aus äußerst hochwertigem pflanzlichem Eiweiß, das in hohen Konzentrationen in den Pflanzen enthalten ist. Denken sie nur an die vor Kraft strotzenden Elefanten, Nashörner und Stiere. Das sind alles Pflanzenfresser. Des Weiteren enthalten Wildpflanzen Nährstoffe (sekundäre Pflanzenstoffe und Spurenelemente), die man selbst im Biogemüse nicht findet. Sie sind dafür verantwortlich dass wir uns nach einer Mahlzeit satt und vor allem zufrieden fühlen. Schauen Sie dazu auch in unserem Krisenvorsorgeforum vorbei, da gibt es noch viele Tipps und Tricks zu dem Thema.

4. Wildpflanzen kosten nichts

Wildpflanzen wachsen im Wald, an Waldrändern, auf Wiesen und an Bachläufen. Wenn man sie selbst pflückt, sind sie kostenlos. Sie kosten uns nur ein bisschen Zeit.
Hier sehen Sie, wie ich Brennessel esse.

Ein weiteres Video:

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