Krisenvorsorge: Was essen Sie, wenn die Geschäfte geschlossen bleiben?

Was sich heute noch als sehr unwahrscheinlich anhört, kann sich schnell zu einem Alptraum entwickeln: Sobald es zu weitreichenden Erschütterungen auf den Finanzmärkten kommt und Banken Pleite gehen bzw. geschlossen werden, ist unser modernes System sofort in Gefahr: Schon am folgenden Tag sind die Geschäfte leer, weil Lieferketten unterbrochen werden und es im Zeitalter der “just-in-time” Logistik keine nennenswerte Vorratshaltung mehr gibt.

Andererseits kann Sie eine überraschende Bankenschließung wie in Zypern in Schwierigkeiten bringen. Dort wurden die Banken im April 2013 für rund zwei Wochen geschlossen und der bargeldlose Zahlungsverkehr eingeschränkt. Viele Zyprioten gerieten dadurch in akute Not, weil sie über kein Bargeld verfügten, um das Lebensnotwenige zu kaufen. Solch eine Bankenschließung droht in Europa jederzeit bei einer größerer Erschütterung auf den Finanzmärkten.

Erschwerend kommt hinzu, dass die heimische Industrie und die hiesige Landwirtschaft heutzutage nicht mehr in der Lage sind, das eigene Volk ausreichend zu versorgen. Deshalb sollten Sie sich wappnen, indem Sie ausreichende Vorräte anlegen. Eine diesbezügliche Vorsorge ist ebenso wichtig wie die diversen Versicherungen, die Sie abgeschlossen haben. Sie legen auch bei jeder Autofahrt den Gurt an, obwohl Sie davon ausgehen, keinen Unfall zu erleben.

Um sicher und unabhängig zu sein, sollten Sie einen ausreichenden Vorrat anlegen, um Ihre Familie auch im Fall der Fälle unabhängig versorgen zu können. Das empfiehlt auch das Bundesamt für Zivilschutz, wobei diese Behörde nur von lokalen Unglücken ausgeht. Diese Lebensmittelreserve sollte es Ihnen ermöglichen, einige Wochen – besser wäre ein Zeitraum bis zu sechs Monaten – unabhängig zu leben.

Legen Sie dafür umfangreiche Vorräte an. Dies sollte genügend Lebensmittel, Gewürze, Getränke, Hygieneartikel etc. umfassen. Sie sollten dies jetzt erledigen, da der Kollaps am Tag X unangekündigt über uns hereinbrechen wird. Tritt solch ein Notfall ein, sind die nötigen Produkte wie Mineralwasser, Kerzen, Decken sofort ausverkauft, wie man dies immer wieder bei lokalen Unglücken wie bei Überschwemmungen oder anderen Naturkatastrophen erlebt.

Gibt es eine ausreichende staatliche Vorsorge?

In unserem dicht besiedelten Land wird es schnell zu Versorgungsproblemen kommen, da weder Privathaushalte noch Firmen oder Behörden über ausreichende Lagerbestände verfügen. Es gibt zwar staatliche Vorräte, aber diese reichen nur für eine recht begrenzte Zeit, wie Sie in diesem Video sehen können.

Langzeitnahrungsmittel eignen sich für den längerfristigen Vorrat

Natürlich fragt man sich, was bevorratet werden soll und wie man sicherstellt, dass diese Vorräte in Zukunft dann auch genießbar sind. Für diesen Zweck wurden die sogenannten Langzeitnahrungsmittel entwickelt. Dabei handelt es sich um ausgewählte Nahrungsmittel, die schonend behandelt und in Dosen abgepackt wurden. So wird eine Mindesthaltbarkeit von 15 Jahren sichergestellt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Die optimale Ernährung – nicht erst im Krisenfall

Wir sind heutzutage eine Zivilisationskost gewöhnt, von der wir wissen, dass sie nicht gesund ist. Zudem lässt sich vieles davon (Fleisch, Wurst, Milchprodukte etc.) schlecht einlagern oder es wird im Krisenfall sehr teuer und rar sein. Daher stellt sich die Frage, was wäre mit Blick auf die Krise die bessere Ernährungsart?

Schaut man sich in der Geschichte unserer Vorfahren weiter um, so erweist es sich, dass alle Hochkulturen vor allem naturbelassene Getreidekost zu sich nahmen. Denn im Getreide sind grundsätzlich alle lebensnotwendigen Grundstoffe enthalten. Neben den hochwertigen Kohlenhydraten und Eiweißen enthält das Getreidekorn auch die notwendigen Vitamine, Spurenelemente, Öle und Fermente. Da diese Inhaltsstoffe sehr ausgewogen und im idealen Mischungsverhältnis enthalten sind, werden sie vollständig verdaut und stehen dem Organismus zur Verfügung. Diese positiven Eigenschaften gehen jedoch verloren, wenn das Korn gemahlen und als weißes Mehl gelagert wird. Daher ist ein Frischverzehr notwendig.

Ernähren Sie sich gesünder, günstiger und Krisensicher

Stellen Sie Ihre Ernährung auf frische Vollkornnahrung um. Das geht einfacher als Sie denken und ist ein purer Genuss. Kaufen Sie frisches Bio-Getreide, eine Getreidemühle und mahlen Sie das Korn direkt vor dem Verzehr. Bereiten Sie Ihr Müsli, eigenes Brot, Brötchen, Pizza, Nudeln, Kuchen usw. frisch zu. Die Vorteile liegen auf der Hand: Sie können 50 bis 150 kg Getreide günstig kaufen und auf Jahre einlagern. Damit lässt sich der eigene Nahrungsvorrat zu einem hohen Maße auf gesunde Art abdecken. Sie sparen bares Geld und führen dem Körper das zu, was er braucht.

Eine konkrete Checkliste finden Sie hier [134 KB]. Gehen Sie diese durch und gestalten Sie diese gemäß Ihren Vorlieben.

Sie sollten alle nötigen Vorsorgemaßnahmen jetzt sofort durchführen!

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Nachdem wir nun die Finanzen geprüft und gesichert haben und auch die persönliche Vorsorge mit umfangreichen Vorräten getroffen haben, müssen wir dies alles schützen und kommen infolgedessen zur persönlichen Sicherheit.