Wie kann man in der jetzigen Zeit die Ersparnisse sichern?

Raus aus Papieranlagen – rein in Sachwerte

Mancher mag hier direkt einwenden, dass diese Umschichtung in der jetzigen Situation gar nicht so leicht umzusetzen ist. Das stimmt tatsächlich. Bei genauer Betrachtung fallen in Krisenzeiten einige populäre Anlageformen durch das Raster und es gestaltet sich schwierig, die Richtigen ausfindig zu machen. Wir filtern an dieser Stelle ein wenig:

Welche Sachwerte gibt es?

Edelmetalle: Sind hier sicher die Nummer 1 und dürfen in keiner Krisenvorsorge fehlen. Allerdings empfiehlt es sich, nicht alles auf eine Karte zu setzen und nur Gold und Silber zu kaufen. Meine Empfehlung lautet: etwa 30 bis 50 Prozent des verfügbaren Vermögens in Edelmetalle anzulegen, aufgeteilt in ein Drittel Gold und zwei Drittel Silber.

Immobilien: Sind aus mehreren Gründen nicht zu empfehlen. Die Gefahr eines staatlichen Zugriffs mittels Zwangshypothek, wie nach dem Zweiten Weltkrieg geschehen, ist längst nicht mehr auszuschließen. Der Staat verdient selbst kein Geld und muss sich immer wieder refinanzieren. Immobilien sind, wie der Name sagt, nicht mobil und somit können die Eigentümer diese Werte dem Zugriff des Staates nicht entziehen. Die Datenerhebung durch Befragungen (zuletzt Zensus 2011) liefert den Behörden die Grundlage für solch eine Maßnahme. Es könnte passieren, dass der Staat auf jede Immobilie und jedes Grundstück eine Hypothek einträgt, die der Eigentümer danach abtragen muss. Egal ob das Haus abbezahlt ist oder nicht.

Darüber hinaus droht seitens der überschuldeten Kommunen die Gefahr, dass diese ihre Einnahmen durch Anhebung von Gebühren und Abgaben erhöhen wollen und die Immobilieneigentümer belasten. Potentielle Mehrausgaben können durch staatliche Auflagen für die Wärmedämmung oder andere verpflichtende Sanierungsmaßnahmen aufkommen.  Im Falle eines wirtschaftlichen Einbruchs häufen sich Mietausfälle und Schäden durch Mietnomaden. Daher sind Immobilien mit Vorsicht zu genießen. Als Ausnahmen könnte man Immobilien betrachten, die schuldenfrei zum Selbstbezug erworben werden oder landwirtschaftliche Flächen und Wälder. Eine gute Möglichkeit sind zudem Hobbyräume, die sich als externe Lager eignen.

Diamanten, Kunst, Oldtimer, Schmuck etc.: Diese Anlagemöglichkeiten sind keine krisentauglichen Wertspeicher, da sie eher der Liebhaberei zuzuordnen sind keinen konkreten und stabilen Wert ausweisen.

Lesen Sie meinen Sonder-Report

„Warum ein XXl-Crash droht und wie Sie sich schützen können“

(Gratis und unverbindlich, klicken Sie hier und laden Sie ihn sofort herunter)

Aktien: Diese sind Sachwerte, da es sich um eine Beteiligung an Unternehmen handelt. Aus meiner Sicht überwiegen allerdings bei den meisten Werten die Nachteile, da die Kurse zur Zeit sehr hoch sind und ein starker Einbruch jederzeit möglich ist – spätestens wenn die rückläufigen Tendenzen der Wirtschaft nicht mehr übertüncht werden können. Zudem werden bei stark verschuldeten Unternehmen (z.B. EON mit über 30 Mrd. Euro, Stand 2015) die Schulden mit der Aktie miterworben.

Dafür bietet sich eine weitgehend unbekannte Alternative an:

Firmenbeteiligungen an etablierten und schuldenfreien Firmen: Grundsätzlich ist es bei Firmenbeteiligungen (Aktien) so, dass ca. 80 % der Gewinne vor dem Börsengang erzielt werden. Die Vermögenden nutzen damit einen Wissensvorsprung und vermehren auf diese Art ihr Geld. Dieser Weg ist den Meisten aufgrund fehlenden Wissens und mangelnder Möglichkeiten verschlossen.

Es gibt jedoch die Möglichkeit – auch für Kleinanleger – sich über eine Anlegergemeinschaft an einem Verbund von ca. 50 deutschen Mittelstandsfirmen zu beteiligen. Diese Beteiligung besticht u. a. durch strenge Kriterien bei der Auswahl der Firmen. Diese müssen folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Die Firmen sind absolut schuldenfrei, d. h. sie haben keine Bankverbindlichkeiten (Unabhängigkeit in der Krise)
  • Sie verfügen über weltweite Patente und sie sind in ihrem Markt erfolgreich tätig, es sind keine Startups (Risiko zu hoch)
  • Sie befolgen einen klaren Ethikkodex (Es kommen nur Firmen und Patente infrage, die zum Wohle der Menschen und Erde arbeiten)
  • Es werden deutschen Firmen (Arbeitsplätze, Steuereinnahmen, usw.) gestärkt. 80 % der weltweiten Patente werden in Deutschland hervorgebracht, doch leider wird nur ein Bruchteil hier erfolgreich vermarktet, weil meist das Geld dafür fehlt.
Ulrich-Heider

Ulrich Heider

Ulrich Heider, ein langjähriger Bekannter von unserem Krisenstammtisch in Planegg, ist diesbezüglich ein Fachmann und hat schon unzähligen Lesern geholfen. Sie können ihn hierzu kontaktieren und auch zu jeglichen Fragen über andere Sparformen und Anlagemöglichkeiten konsultieren. Sie erreichen ihn:

Telefonisch: 08363-2105033

Per Mail: Haider@Sachwertvorsorge.com