Krisenvorsorge als Motivationsplus für Sport

Zwei Monate sind die guten Vorsätze von Silvester jetzt her. Erfahrungsgemäß sind die meisten davon zu diesem Zeitpunkt schon wieder über Bord geworfen – wenn nicht gar vergessen. Besonders das allseits beliebte „Nächstes Jahr mache ich mehr Sport“ wird schnell ad acta gelegt. Grund hierfür ist nicht selten die verschwommene oder ganz fehlende Motivation. Wir haben deshalb drei Methoden zusammengestellt, mit denen Sie aufgrund der Gleichzeitigkeit von Vorsorge und Fitnesssteigerung die Motivation verdoppeln.

  1. Ausdauertraining: Spannender mit der richtigen Unterstützung

Ausreichende Ausdauer kann im Krisenfall zum entscheidenden Faktor werden – auch wenn es nicht gleich zum Extremszenario der Flucht vor Angreifern kommt. Auch der Weg zur nächsten Versorgungsquelle oder die Suche nach einem neuen Unterschlupf kann sich als sehr langwierig erweisen. Um sich hierauf vorzubereiten, sind Jogging und Radfahren empfehlenswerte Optionen.

Wem es nicht ausreicht, sich mit regelmäßigen Joggingrunden auf verschiedene Krisenszenarien vorzubereiten, der kann sich hierfür auch Fitnesstracker in Form von Armbändern oder interaktive Hörbücher zunutze machen, die als Apps für das Smartphone oder Tablet erhältlich sind. Solche Hörbücher nutzen den GPS-Tracker des Smartphones, um lokale „Ereignisse“ zu kreieren, auf welche der Läufer reagieren muss.

  1. Vielseitigkeitstraining: Der Wald bietet unzählige Trainingseinheiten

In einer Krise ist es nicht ausgeschlossen, dass man einige Nächte im Wald verbringen muss. Hierfür ist es von Vorteil, bereits praktische Erfahrungen mit dem Aufbau eines Unterschlupfs oder einer Kochstelle gesammelt zu haben. Sofern dies im nächsten Wald möglich und erlaubt ist, kann man entsprechende Szenarien bereits im Vorfeld üben. Das Zusammentragen und/oder Spalten von Brennmaterial und Baumaterial für den Unterschlupf stärkt die Ausdauer und die Muskulatur – ebenso wie das Laufen über unebenen Waldboden. Neben einem effektiven Ganzkörper-Workout bietet ein Ausflug in den Wald darüber hinaus viel zu Entdecken – angefangen bei heimischen Beeren und Pilzen bis hin zu wilden Tieren.

Falls Sie keinen Wald in der Nähe haben: in Großstädten wird Parcours, eine Art Hindernislauf, immer beliebter. Hierbei kommen Abwechslung und Spaß nicht zu kurz und Ausdauertraining wird ideal mit Ganzkörper- und Muskeltraining verbunden. Obwohl das Ganze bisweilen schwierig und akrobatisch aussieht, finden auch unsportliche Anfänger oft schnell Zugang zu diesem Sport.

  1. Selbstverteidigung: Sicherheit für Sie und Ihre Familie

Selbstverteidigungssportarten bieten nicht nur Schutzpotential für Sie und Ihre Liebsten, sondern trainieren das ganze Körper-Geist-System und stärken das Selbstvertrauen. Besonders die Kampfsportarten, die vor allem auf Hebelwirkung und punktueller Einwirkung basieren, können von nahezu jedem Menschen betrieben werden – teilweise auch von Senioren. Krav Maga oder Wing Chun sind dabei aufgrund ihres praxisorientierten Konzepts zu bevorzugen – allerdings kann man sich auch mit Grundkenntnissen aus dem Kickboxen oder Judo gegen manche Angreifer behaupten.

Auch Kurse zum richtigen Umgang mit Kubotan, Tactical Pen oder einem Sicherheitsschirm sind ein brauchbares Fitnesstraining. Darüber hinaus kann man auch den Umgang mit einer Fernkampfwaffe erlernen und regelmäßig ausführen – gerade das Bogenschießen gehört dabei zu einem beliebten Freizeitsport. Auch das Schießen mit einer Schleuder, einer Armbrust oder einer frei verkäuflichen Schusswaffe können der Selbstverteidigung dienen, das Selbstvertrauen stärken und bedingt auch zur körperlichen Fitness beitragen.

Fazit: Es ist weder schwierig noch aufwändig, eine Fitnesssteigerung in Verbindung mit einer besseren persönlichen Krisenvorsorge zu erreichen. Mit der einen oder anderen neuen Idee, ein paar technischen „Gimmicks“, die nicht viel oder gar nichts kosten oder einem kleinen Ausflug in eine neue Sportart kann man mehr Spaß in die Sache bringen und das Motivationslevel deutlich steigern.

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