Lebensmittelvorrat – was essen Sie, wenn die Geschäfte geschlossen oder leer sind?

Unsere so gut organisierte Welt weist einige Risiken auf – sichern Sie Ihre Versorgung

Im Krisenfall werden die Geschäfte binnen weniger Stunden leer sein. Ein Lebensmitteldiscounter schlägt sein Sortiment in der Regel jede zwei Tage komplett um. Eine nennenswerte Lagerhaltung betreibt er nicht, denn er wird täglich beliefert. Bleibt dieser Nachschub aus, weisen die Regale rasch große Lücken auf. Dies stellt in diesen unsicheren Zeiten natürlich ein konkretes Risiko dar. In Portugal wurde die Bevölkerung Mitte 2011 mittels Flugblättern in Supermärkten auf die Notwendigkeit einer individuellen Vorratshaltung hingewiesen. Dasselbe geschah in Östereich durch Billa und in Deutschland durch die Tengelmanngruppe.

Sorgen Sie jetzt vor, wenn Sie später keine Not leiden möchten!

Das Bundesamt für Zivilschutz empfiehlt seit vielen Jahren, dass jeder Haushalt über einen Vorrat von mindestens zwei Wochen verfügen sollte. Dabei geht dieser Behörde nur von lokalen Geschehnissen wie einer Überschwemmung oder einem Lawinenabgang aus. Wir stehen aber vor weitaus größeren Gefahren durch die weltweite Finanzkrise. Bricht der Im- und Export aufgrund starker Verwerfungen auf den Finanzmärkten zum Erliegen, fehlen uns die Nahrungsmittel, weil unserer Landwirtschaft den bedarf nicht decken kann.   Daher muss jeder eine individuelle Vorsorge betreiben. Ich empfehle ich einen Vorrat für einen weitaus längeren Zeitraum von mindestens drei bis sechs Monaten.

Grundsätzlich haben Sie dafür drei Möglichkeiten:

  1. Sie bevorraten all das, was Sie gewöhnlich essen (Das ist praktisch, einfach zu realisieren und gibt eine gewisse Sicherheit)
  2. Sie kaufen sich Langzeitnahrungsmittel (Diese Nahrungsmittel sind jahrelang haltbar, sicher und unkompliziert was die Lagerung angeht)
  3. Sie stellen Ihre Ernährung überwiegend auf frisches Getreide um (Getreide im vollen Korn ist günstig, gesund und viele Jahre lagerfähig)