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07.08.2010 06:33 (1895 x gelesen)

Stellen wir uns das Wirtschafts- und Finanzsystem mal als Fahrzeug mit Motor und Getriebe vor. Sie fahren Vollgas und nach und nach blinken immer mehr Warnlichter am Armaturenbrett, die Ihnen verschiedene Motor- und Getriebeschäden anzeigen. Immerhin fährt das Fahrzeug noch. Was machen Sie nun, um das Vehikel am laufen zu halten? Richtig, sie schrauben die Warnlampen heraus und weiter geht’s, Vollgas natürlich. Nur eine Lampe blinkt weiter, sie ließ sich wegen des klemmenden Gewindes irgendwie nicht herausschrauben. Die Lampe ist der Immobilienmarkt.



05.08.2010 06:50 (1848 x gelesen)

Eine Mixtur aus unberechenbarer Naturgewalt, Misswirtschaft und krimineller Energie hat in Russland ein explosives Krisenszenario von apokalyptischen Ausmaßen losgetreten. "Höllenfeuer: 50 Meter hohe Flammen" titelten Moskauer Zeitungen schon am Montag. Gegenwärtig registriert das nationale Krisenzentrum 7000 Brände verschiedener Größe. Die Zahl der Toten bei den Bränden wurde landesweit mit 48 angegeben, die Zahl der Obdachlosen mit mehreren Tausend. Hilfsorganisationen rechnen mit deutlich mehr Opfern.



31.07.2010 08:19 (1987 x gelesen)

Leere Regale, Autos ohne Benzin und allerorten Verärgerung über diese Zustände: In der Hauptsaison verärgern die Griechen ihre Gäste. Wegen eines Lastwagenfahrerstreiks ist kein Obst oder Gemüse zu bekommen, Benzinlieferungen fallen aus. Gerade die Touristen sind betroffen, denn sie hatten keine Zeit mehr, sich auf diese Situation vorzubereiten. Der Streik droht in die Verlängerung zu gehen – damit schneidet sich Griechenland ins eigene Fleisch: Der Tourismus ist der wichtigste Wirtschaftszweig des Landes und viele Touristen planen, früher ab- oder gar nicht anzureisen. Das würde das finanziell klamme Land hart treffen.



23.07.2010 07:09 (3044 x gelesen)

Manche bejubeln die leichte Erholung der Wirtschaft – Hiobsbotschaften wollen da gar nicht gehört werden. Doch viele Stimmen warnen: Der Schrecken ist noch nicht vorbei, wahrscheinlich wird es sogar noch schlimmer. Doch manch einer scheint genau zu wissen, wann der Crash kommen wird: Robert Prechter, US-Finanzanalyst, behauptet, dass es im Jahr 2016 zum Zusammenbruch kommen wird, ausgelöst durch eine Crash der Aktienmärkte.



02.07.2010 06:34 (2673 x gelesen)

Die Märkte haben sich wieder relativ gefangen – doch nur unter massiver Zufuhr staatlicher Konjunkturspritzen. Die Aufwärtsbewegungen an den Börsen sind nur durch das billige Geld der Zentralbanken überhaupt möglich. Mit Billionen haben sie die Märkte unterstützt. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Verhalten letztendlich im Crash endet, wird immer größer. Wappnen Sie sich für den Ernstfall – denn sollte er eintreten, ist es für jede Krisenvorsorge zu spät.



30.06.2010 06:20 (3147 x gelesen)

Eine Warnung mit Gewicht – und mit hohem Unruhepotenzial: Die Bank für internationalen Zahlungsausgleich befürchtet eine neue Finanz- und Wirtschaftskrise. Die Turbulenzen um die südeuropäischen Schuldenstaaten und den Euro hätten deutlich gezeigt, dass das Finanzsystem immer noch sehr instabil ist. Ein „Schock beliebiger Größenordnung“ gefährdet die Welt und könnte für den endgültigen Crash sorgen.



26.06.2010 06:27 (2983 x gelesen)

Dramatische Nachrichten sickern aus dem letzten Monatsbericht der EZB vor: Anfang Mai habe das europäische Finanzsystem kurz vor dem Kollaps gestanden. Die Lage soll noch gefährlicher als nach der Lehman-Pleite gewesen sein, zwei oder mehr große Banken standen kurz vor dem Zusammenbruch. Die Situation scheint sich nun beruhigt zu haben, zumindest vorerst – nur sonderbar, dass die tatsächliche Dramatik der Lage so spät erst öffentlich bekannt wurde.



14.06.2010 06:25 (2651 x gelesen)

Spanien kommt immer stärker unter Druck: IWF und EU fordern, die drastischen Maßnahmen rasch umzusetzen, auch die Weltbank drängt zu schnellen Reformen. Doch innenpolitisch gerät die spanische Regierung zunehmend ins Kreuzfeuer seiner Bürger – die wollen den Sparkurs nicht mittragen und drohen, mit Generalstreiks das Land lahm zu legen. Die Zeiten werden rauer für Spanien.



10.06.2010 06:37 (2592 x gelesen)

Die Schuldensorgen Europas wandern von der Peripherie ins Zentrum: Das nächste Griechenland könnte Belgien werden, so befürchten Investoren – denn das Land hat eine riesige Schuldenlast und droht, in die politische Führungslosigkeit abzudriften. Am Sonntag ist Wahl in Belgien, den Umfragen zufolge führen die flämischen Separatisten. Und denen wird nicht zugetraut, dass sie das Problem zur Beruhigung der Märkte lösen können.



25.05.2010 07:03 (4063 x gelesen)

Die Finanzierung der Defizite, welche die Länder Südeuropas angehäuft haben, wird die Märkte wohl noch über Jahre beschäftigen und belasten. Anleger weltweit wissen nicht genau, wie sie mit dem Rettungspaket umgehen sollen – die Unsicherheit bleibt weiter groß, was sich im fallenden Euro und den Kursen an der Börse ausdrückt. Das Vertrauen ist noch lange nicht zurückgekehrt. Drei Szenarien sind denkbar, wie die Schuldenkrise weiter verlaufen könnte.



24.05.2010 06:45 (4025 x gelesen)

Eine Warnung, die wir ernst nehmen sollten: „Die Finanzkrise erreicht ihr gefährlichstes Stadium“. So äußert sich zumindest Nouriel Roubini und belegt seine Prognose mit guten Argumenten. Der Wirtschaftswissenschaftler argumentiert in einem Aufsatz für das Handelsblatt, dass der angekündigte Sparkurs nur sehr schwer durchzuhalten sein dürfte – und die Auswirkungen der Krise damit nur beschleunigt werden.



20.05.2010 07:20 (7859 x gelesen)

Gerald Celente, hochgeschätzter und erfrischend ehrlicher Querdenker der Finanzbranche, hat sich im Handelsblatt mit einer Prognose über den weiteren Verlauf der Krise geäußert. Celente zeigte in der Vergangenheit, dass seine Prognosen fast immer zutreffen – umso genauer sollten wir dieses Mal hinschauen. Denn Celente malt ein düsteres Bild der kommenden Zeit. Der Gründer des Trend Research Institute rechnet mit dem Schlimmsten: Die Finanzmärkte werden zusammenbrechen, der Euro auseinanderfallen und die Welt insgesamt in eine große Depression rutschen.



10.05.2010 06:45 (3951 x gelesen)

Die griechische Schuldenkrise strahlt große Gefahren aus, andere Länder mit großen Schuldenproblemen mit in die Abwärtsspirale zu saugen. Die Ratingagenturen spielen dabei eine besondere Rolle: Sie üben großen Druck auf diese Länder aus, indem sie ihnen mit (weiterer) Abstufung drohen. Viele Analysten befürchten, dass der griechische Virus über die Bankensysteme diese Staaten infizieren könnte.



07.05.2010 07:15 (3911 x gelesen)

Staatsanleihen galten lange Zeit als die sichere Geldanlage schlechthin: Investieren in einen Staat, das schien konservativ und eine sinnvolle Sache zu sein. Von diesem Gedanken müssen sich alle endgültig verabschieden, wie die Staatsschuldenkrise zeigt. Staatsanleihen bergen in unserem kranken Finanzsystem ein hohes Risiko bis hin zum Totalverlust. Als finanzielle Absicherung im Rahmen einer umfassenden Krisenvorsorge sind Staatsanleihen komplett unbrauchbar.



27.04.2010 07:11 (4791 x gelesen)

Die Krise ist noch lange nicht ausgestanden – so sieht es auch Dirk Müller, genannt Mister Dax. Entwarnung kann noch lange nicht gegeben werden, eher sieht es so aus, als ob die Finanzkrise noch viel heftiger zuschlagen würde. Unser Finanzsystem stand am Rande des Zusammenbruchs nach der Lehman-Pleite – und von dieser Position hat es sich bisher nicht wirklich wegbewegt. Ein Leben am Rande des Abgrunds – wie lange geht das noch gut?



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