Prüfen und sichern Sie Ihre Ersparnisse

Die Finanzkrise offenbart, dass viele Sparformen riskant sind und teilweise gar echte Gefahren fürs Ersparte bergen. Deshalb sollten Sie alle Geldanlagen und Vermögenswerte jetzt prüfen. Die meisten Anlageformen beinhalten große bis sehr große Risiken und werden starke Wertverluste bringen.

geldscheine-papiergeldanlagen-finanzkrise

Vorab eine Warnung: Die folgende Analyse ist ziemlich konsequent und geht mit fast allen bekannten Geldanlagen hart ins Gericht. Doch ich konnte nach langen Überlegungen und dem analysieren vieler Studien zu keinem anderen Schluss kommen. Wenn man die verschiedenen Anlagemöglichkeiten gründlich untersucht und dabei von gröbsten Verwerfungen der Weltfinanzen ausgeht, erkennt man mehr denn je, dass es die „garantierte“ Geldanlage nirgends gibt! (Und auch noch nie gab.)

Eine solide Grundannahme ist, dass man mit Edelmetallen, Investitionen in innovative und schuldenfreie Firmen, sowie landwirtschaftlichen Anlagen richtig liegt. Die meisten Werte und Investments, auf die wir derzeit bauen, setzen eine intakte und stabile Umgebung voraus, die Planungen möglich macht und Investitionen als interessant erscheinen lässt. Aber genau diese Grundlage gerät aufgrund der anhaltenden Finanzkrise immer stärker ins Wanken. Schauen wir uns die wesentlichen Anlagen an:

Kapitallebensversicherungen – des Deutschen liebstes Kind

Die Renditen dieser Geldanlage sind mit Werten um die 3 % zwar weniger eingebrochen als bei anderen Papieren, dennoch verlieren die Sparer auch damit ständig Geld, denn die wirkliche Inflation liegt seit Jahren deutlich darüber und wird auch die nächsten Jahre kaum sinken. Bereits jetzt – und speziell im Krisenfall – kann man zuschauen, wie sich die versprochene Ablaufleistung ständig reduziert. Aber das ist nicht die größte Gefahr, sondern:

Weit größere Verluste drohen, da die Versicherungsunternehmen gesetzlich angehalten sind, einen großen Teil der Anlagegelder in „sicheren“ Staatsanleihen anzulegen. Dass diese bei weitem nicht sicher sind, wurde spätestens bei der Umschuldung Griechenlands Anfang 2012 deutlich. Dabei wurden private Investoren zu einem Forderungsverzicht von über 50 % gezwungen. Das führt auch bei Versicherungsunternehmen zu hohen Abschreibungen, die die Guthaben der Versicherungsnehmer reduzieren. Daher mein Tipp: Kündigen Sie die Kapitallebensversicherung sofort.

………………………………………………………………………………………….

………………………………………………………………………………………….

Es gibt zwar spezielle Firmen, die Kapitallebensversicherungen aufkaufen, jedoch dauert die Prüfung ziemlich lange und dann kann es immer noch sein, dass sie den Kauf ohne Angabe von Gründen ablehnen. Als ich meine Versicherungen aufgelöst habe, ist mir dies bei unterschiedlichen Firmen zweimal so ergangen und ich verlor Monate dadurch. Da ich den Prozess aber schon frühzeitig in Gang gesetzt hatte, ist er gottlob schon lange abgeschlossen. Im Regelfall dauert die Kündigung einer Lebensversicherung bis zum Geldeingang auf dem eigenen Konto knapp drei Monate. Die Kündigungsfrist hängt allerdings vom Zahlungsrhythmus ab. Begleicht man seine Beiträge halb- oder ganzjährig, so kann man sie immer nur zu diesem Termin kündigen. Lesen Sie hier, wie Sie am besten vorgehen.

Wie krisensicher sind Aktien?

Viele denken, Aktien – also Beteiligungen an Firmen – sind eine sichere und wertstabile Geldanlage. Dies stimmt durchaus, wenn man einige wichtige Punkte berücksichtigt. Zunächst sollte man prüfen, welche Firmen oder Branchen im Krisenfall zu den Gewinnern bzw. Verlierern gehören werden. Stark fallen werden sicher Unternehmen aus den Bereichen Möbel, Touristik, Luxusbekleidung etc. Zu den Gewinnern zählen beispielsweise die Energieversorger, Rüstungskonzerne, Telekommunikation, Lebensmittelhersteller und – händler. Weiter wissen wir, dass bei Aktien die Psychologie eine entscheidende Rolle spielt und schon schlechte Meldungen oder Gerüchte den Aktienkurs von Firmen oder gesamten Branchen deutlich heben oder senken können. Im Krisenfall kommt es schnell zu verstärkten Achterbahnbewegungen und man erkennt schnell, dass Aktien kein echter Sachwert, sondern ein Kurswert – ein monetärer Wert – sind.

Aktien gehören zu den empfehlenswerten Anlagen, allerdings ist das bestehende Preisniveau seit Jahren in einem (zu) hohen Bereich. Die Geldflutung der amerikanischen Notenbank FED und seit geraumer Zeit auch der EZB, führten zu einem inflationären Anstieg der Aktienkurse. Es ist im Krisenfall mit einem radikalen Stimmungs- und Kurseinbruch zu rechnen, der massive Wertverluste nach sich ziehen wird. In der Weltwirtschaftskrise 1929 fiel zum Beispiel die Aktie von General Electric von 325 Dollar auf 10 Dollar und benötigte über 15 Jahre, um das Vorkrisenniveau wieder zu erreichen.

Grundsätzlich muss auch die Verschuldungsquote der Unternehmen geprüft werden, die bei vielen Firmen immens hoch ist und im Krisenfall schnell zur Existenzgefährdung führen kann.

Sind Aktienfonds die Lösung im Krisenfall?

Diese Fonds sind ein Portfolio aus Einzeltiteln und deshalb gilt für sie das Vorgenannte. Die Zusammenstellung wird vom Fondsmanagement erledigt und daher hat man hier keinen direkten Einfluss, sondern ist von deren Entscheidungen abhängig. Im Krisenfall ist auch hier mit deutlichen Kurseinbrüchen zu rechnen, da sich auch solche Fonds – ebenso wie Dach-, Immobilien-, Energiefonds und ähnlichen – dem Markt nicht entziehen können.

Nachteilig ist hier, dass man keinen greifbaren Sachwert in den Händen hält, sondern nur ein Stück Papier. In den letzten Jahren wurden mehrere Fonds von den Initiatoren – dies betraf unter anderem Fonds der Deutschen Bank und der Raiffeisenbanken – einfach geschlossen und die Anleger konnten weder über ihr Geld, verfügen, noch konnten sie die Anteile veräußern. Was denken Sie, wird da erst im Krisenfall passieren?

Wie sicher sind Bundesschatz- bzw. Sparbriefe und Anleihen im Krisenfall?

Das sind alles reine Papiergeldformen, deren Wert ausschließlich vom Vertrauen der Menschen und dem Aufrechterhalten der derzeitigen Währung abhängt. Beides ist eher wackelig und unsicher. Zwar sagen viele, hinter Staatspapieren stehe der Steuerzahler und daher seien diese Papiere sicher. Aber wir wissen, dass die meisten Staaten schon heute pleite sind und eine Rückzahlung der immensen Staatsverschuldung nicht einmal in Erwägung gezogen wird. Sobald die Anleger wie im Fall von Griechenlands an der Bonität zweifeln und weitere Gelder verweigern oder nur gegen hohe Zinsen zur Verfügung stellen, bricht der Staat zusammen. Dann bleibt, wie neuerdings zu sehen war, nur ein Schuldenschnitt, bei dem die Anleger auf einen Teil ihrer Einlagen verzichten müssen. Schaut man einige hundert Jahre zurück, erkennt man, dass Staatspleiten nicht etwa außergewöhnliche Ausnahmen sind, sondern eher zur Normalität gehören.

Sicherheit und Flexibilität sind derzeit außerordentlich wichtig. Ziehen Sie daher Ihr Geld von allen unsicheren Anlagen ab. Schichten Sie es in Gold und Silber um, parken Sie das Geld auf Tagesgeldkonten oder legen Sie einen Teil in Schweizer Franken bzw. Norwegischen Kronen an.

Sind sonstige Bankguthaben wie Sparbücher, Sparpläne usw. krisensicher?

Natürlich nicht, denn auch dies sind reine Papierwerte, die nicht durch Sachwerte gedeckt sind. Es droht im Krisenfall wie oben beschrieben eine deutliche Abwertung oder der weitestgehende Verlust, wenn das dahinterliegende Versprechen nicht eingelöst wird. Sollte der Staat – in unserem Fall die Bundesrepublik – Pleite sein, wird die Regierung möglicherweise einen Währungsschnitt ausrufen und die Werte nach ihrem Gutdünken neu festlegen. Wie unverfroren dabei vorgegangen wird, zeigte die berühmt-berüchtigte „Merkelgarantie“: die Bundeskanzlerin und der damalige Finanzminister Steinbrück garantierten, dass alle Sparguthaben sicher wären. Dass das eine Lüge war, schrieb auch der Focus.

Viele andere glauben ihrem Bankberater, der behauptet, das Geld wäre sicher, weil es ja den Einlagensicherungsfonds gibt. Leider vergessen die Berater meist zu erwähnen, dass dieser Sicherungsfonds nur ein Volumen von circa 4,5 Mrd. Euro aufweist, die Guthaben sich bei den deutschen Finanzinstituten aber auf weit über drei Billionen Euro belaufen. Es ist wie bei dem Spiel „Reise nach Jerusalem“, mit dem Unterschied, dass hier Tausende von Mitspielern pro Stuhl unterwegs sind. Hier ist nicht bloß eine Person zu viel, sondern fast Alle – und die werden im Krisenfall leer ausgehen. Ich hoffe, dass Sie als Leser dieser Zeilen alles Nötige veranlassen, um nicht zu Letzteren zu gehören!

Der oben erwähnte Einlagensicherungsfonds der deutschen Banken dürfte außerdem seit der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers weitgehend ausgeschöpft sein. Darüber hinaus sichert er die Ersparnisse keineswegs ab, denn laut einem Urteil des Landgerichts Berlin obliegt es dem Sicherungsfonds selbst, zu entscheiden, ob jemand Geld bekommt oder nicht. Details dazu beschrieb die Süddeutsche Zeitung am 6. Dezember 2010.

Was passiert den Anteilseignern von offenen oder geschlossenen Immobilienfonds im Krisenfall?

Diese Anlageform wird im Krisenfall deutlich an Wert verlieren und ihnen aufgrund ihrer starren Strukturen obendrein Schwierigkeiten bereiten, sich davon zu lösen. Immobilienfonds sind schon in normalen Zeiten keine einfache Anlage, weil man vom Fondsmanagement und der längerfristigen Marktentwicklung abhängig ist. Es gibt zudem keinen etablierten Markt, um die Anteile schnell loszuwerden. Viele Fonds bringen nicht die versprochene Rendite, weil die Einstiegskosten der Objekte zu hoch sind und die kalkulierten Mieten nicht erzielt werden. Das ist aber nicht das Schlimmste; viele Fonds sind so konstruiert, dass die Anteilhaber sogar zu Nachschüssen verpflichtet sind. Weil oft mehr versprochen wurde als der Markt hergibt und gerade solche Fondsobjekte über den wirklichen Bedarf hinaus errichtet wurden, lassen sie sich kaum oder nur schlecht vermieten und somit besteht die Gefahr einer laufenden Unterdeckung. Die hohe Fremdfinanzierung erhöht das Risiko enorm.

Sind Unternehmensbeteiligungen eine sinnvolle Absicherung gegen die Finanzkrise?

Durchaus, wenn es sich hierbei um innovative und auf dem Markt erfolgreiche Firmen handelt. Wenn diese einzigartige Patente besitzen, sie die ersten Starthindernisse überwunden haben, sich in dem jeweiligen Markt etabliert haben und schuldenfrei sind. Es ist die Wirtschaft, die durch Investitionen und Innovationen Werte schafft und die Gesellschaft nach vorne bringt. Deshalb sind Firmen mit einem guten Know-how und einem erprobten Geschäftsmodell gerade in naher Zukunft ein wichtiger Trumpf. Speziell Deutschland wurde vor allem durch seine Erfinder und die hohe Innovationskraft Exportweltmeister. Der nachfolgend von mir empfohlene Finanzexperte kann Ihnen dazu konkrete Tipps geben.

Prüfen Sie nun Ihre Geld- und Vermögensanlagen und überlegen Sie, ob Ihre Geldanlagen krisenfest sind. Nutzen Sie hierzu die Checkliste Finanzen [153 KB] und leiten Sie die notwendigen Maßnahmen sofort ein. Zögern Sie nicht!

Sind Sie an fachmännischer Unterstützung interessiert?

Viele Fragen rund um die Geldanlagen sollte man wohlüberlegt und mit fundierter Unterstützung durchführen. Im Rahmen meines Krisenstammtisches habe ich einen Finanzberater kennengelernt, der genauso wie ich denkt und meine Ideen umsetzt. Nach einigen Weiterempfehlungen bekam ich bisher nur gute Resonanzen. Wenn Sie an dieser Hilfe interessiert sind, so schreiben Sie mir bitte eine Mail an info//@//krisenvorsorge.com mit dem Betreff „Finanzberater“, dann maile ich Ihnen die Kontaktdaten. Ich habe mit ihm eine kostenlose Grundberatung für meine Newsletterleser vereinbart. Er empfiehlt auch eine alternative Geldanlage zu Edelmetallen, mit der man sein Geld über die Krise retten und sogar eine gute Rendite erzielen kann.