Soros-Leaks: Enthüllungen zum Netzwerk des Milliardärs

Vor etwa einem halben Jahr tauchten die „Soros Leaks“ auf – ein riesiger Schwall an von Hackern verbreiteten internen Dokumenten aus George Soros’ Stiftungsnetzwerk. Dokumente, die wahrscheinlich beweisen, dass die umfangreichen Spin-Doctor-Aktivitäten des Milliardärs mehr als nur Verschwörungstheorien sind. Dass die Hochleistungspresse, die uns Soros ja bekanntlich gern als Wohltäter präsentiert, es tunlichst vermied, über die Enthüllung zu berichten, ist ein Indiz in diese Richtung. Es dauerte fast ein halbes Jahr, bis kürzlich erste Ergebnisse der mühsamen Analysen der Dokumente bekannt wurden. Die sind erwartungsgemäß so brisant, dass die Alphapresse erneut einen großen Bogen darum macht.

Veröffentlicht wurden die Soros-Hacks von DCLeaks, einer Hacker- und Aktivistengruppe, die sich als „New-Level-Projekt“ sieht und laut Eigendarstellung „darauf abzielt, eine Vielzahl von E-Mails von hochrangigen Beamten und ihren Einflussagenten auf der ganzen Welt zu analysieren und zu veröffentlichen.“ Die Gruppe glaubt,

dass unsere Politiker vergessen haben, dass in einer Demokratie das Volk die höchste Form der politischen Autorität ist, so dass unsere Bürger das Recht haben, an der Regierungsführung unserer Nation teilzunehmen. Die Behörden vertreten nur Lobby-Interessen von Wall Street, Industriebaronen und multinationalen Konzernen, die alle Ressourcen verschlingen und alle Märkte unterjochen.

Den Multimilliardär George Soros dürfte die Gruppe damit wohl auch ansprechen, denn anders als den Massenmedien kommt ihr die seltsame Doppelrolle aus Spekulant und Philantrop wohl auch nicht ganz normal vor. Ein Superreicher, der auf den Niedergang von Währungen und Volkswirtschaften wettet und gleichzeitig den freigiebigen Spender gibt, der „Demokratie“ fördert und Menschen in aller Welt zu mehr „Freiheit“ in einer „offenen Gesellschaft“ verhilft – ganz normal, oder?

Die Dokumente, die die Gruppe von den Servern der Soros-Organisationen „geklaut“ hat, sind jedenfalls DIE Gelegenheit, um hier Klarheit zu schaffen. Außerdem geht es um Milliardenbeträge, um weltweite NGO-Aktivitäten und Farbenrevolutionen in diversen Ländern. Es geht um angebliche Eingriffe in die EU-Politik, die Flüchtlingskrise und diverse andere Bereiche. Das müsste doch ein Riesenfang für jedes Medium sein, interessanter kann eine Story doch kaum noch sein. Stattdessen – Nichts. Irgendwie scheint die Sache nicht groß genug oder nicht wichtig genug, um mainstreammediale Beachtung zu finden. Dabei bieten die gehackten Dokumente doch endlich die Gelegenheit, all die albernen Verschwörungstheorien um den menschenliebenden Milliardär ad acta zu legen. Besonders das Hirngespinst, Soros’ Organisationen hätten den Umsturz in der Ukraine ermöglicht und dieser Umsturz sei etwas anderes als die freie Willensbildung des ukrainischen Volks, könnte doch jetzt ein für alle mal beiseite geräumt werden.

Warum nutzen die Leitmedien diese Großchance gegen die Verschwörungstheorien nicht? Die großen Redaktionen von Spiegel, Welt und Co. haben doch die Ressourcen, um einen genauen Blick in die internen Dokumente der Open Society Foundation und anderer Soros-Organisationen zu werfen. Stattdessen konsequentes Ignorieren und Verschweigen. Machen Sie doch einfach mal selbst einen kleinen Test: geben Sie die Suchabfrage „Soros Leaks“ ein und halten Sie Ausschau nach einer deutschen Qualitätszeitung unter den Treffern. Wir haben jedenfalls bis Seite 10 der Google-Treffer nichts gesehen. Sie können auch ein bisschen variieren, indem Sie unter „Tools“ nach „Seiten auf Deutsch“ suchen. Auch so werden Sie nichts außer Blogs und Alternativmedien finden.

Diese Alternativmedien sind übrigens allesamt der Meinung, dass die Soros-Leaks die Verdächtigungen gegen den Milliardär erhärten. Besonderes Aufsehen erregt momentan die von Oliver Janich veröffentlichte Liste an „verlässlichen Verbündeten“ der Open Society in der EU-Administration.

Falls Sie Interesse haben, selbst solche interessanten Fundstücke zu heben: unter soros.dcleaks.com können sämtliche gehackte Dokumente nach Weltregionen und teilweise nach Themen geordnet als Word- und PDF-Dateien eingesehen werden. Auf der Starseite hat die Hackergruppe eine Art Geleitwort verfasst, dass wir hier übersetzen:

George Soros ist ein ungarisch-amerikanischer Wirtschaftsmagnat, Investor, Philanthrop, politischer Aktivist und Autor ungarisch-jüdischer Abstammung mit doppelter Staatsbürgerschaft. Er unterhält mehr als 50 globale und regionale Programme und Stiftungen. Soros ist ein Architekt und Sponsor fast jeder Revolution und jedes Putsches der letzten 25 Jahre. Die USA sind für ihn und seine Handlanger ein Vampir und nicht etwa ein Leuchtturm der Freiheit und Demokratie. Seine Diener vergießen Blut von Millionen von Menschen, nur um ihn noch reicher zu machen. Soros ist ein Oligarch, der die Demokratische Partei, Hillary Clinton und Hunderte von Politikern auf der ganzen Welt unterstützt. Diese Website ist so konzipiert, dass jeder Zutritt zu Soros‘ Open Society Foundation und verwandten Organisationen bekommt. Wir präsentieren Ihnen Soros‘ Arbeitspläne, Strategien, Prioritäten und andere Aktivitäten. Diese Dokumente beleuchten eines der weltweit einflussreichsten Netzwerke.“

Da die bislang ausgewerteten Dokumente diese Anschuldigungen eindeutig erhärten, dabei Ross und Reiter nennen und auch weiterhin noch vieles mehr davon zu erwarten ist, stellt sich die spannende Frage, wie lange der massenmediale Komplex hier noch den Deckel draufhalten kann. Wenn diese unbequemen Wahrheiten ans Licht der wirklich breiten Öffentlichkeit gelangen, wird der Aufruhr gewaltig sein.

Cover Soros der Multimilliardär

Lesetipp zu diesem Artikel: George Soros, von Andreas von Rétyi

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