Krisenvorsorge – wenig Platz ideal ausnutzen (II)

Krisenvorsorge – wenig Platz ideal ausnutzen

Beispiel 4: Hobby und Freizeiträume

Hobby und Freizeiträume sind ein Luxus, der sich normalerweise nur in größeren Wohnungen und Häusern findet. Doch selbst in solch privilegierter Wohnsituation kann mancheR sich plötzlich mit Platzproblemen konfrontiert sehen. Die offensichtlichste Lösung ist hier, den Hobbyraum in einen anderweitig genutzten Wohnraum umzufunktionieren.

Wenn Ihnen der Hobby/Werkstattraum persönlich wichtig ist und Sie ihn nicht einfach „profanisieren“ wollen, ist das verständlich. Dann können Sie aber immer noch darüber nachdenken, ihn zumindest teilweise als Stauraum zu verwenden. Oft lassen sich ungenutzte Ecken solcher Räume sehr gut mit Vorräten füllen.

Beispiel 5: Räume mit Dachschrägen

Räume mit Dachschrägen bieten zunächst nicht sehr viele Möglichkeiten, was das Ausnutzen von Platz angeht. Doch da der Teil des Raumes, in dem man wegen der Dachschräge nicht aufrecht stehen kann, sowieso meist nur ineffizient oder gar nicht genutzt wird, bietet er sich umso mehr an, jene Vorratskisten und Säcke (z.B. Getreidesäcke) aufzubewahren, die anderweitig keinen Platz finden (weil sie zu groß fürs Regal sind, o.ä..). So nutzen Sie den ansonsten vergeudeten Platz effektiv aus.

Beispiel 6: Speicher, Keller und Garagen

Speicher und Keller, sofern vorhanden, eignen sich ideal zum Lagern größerer Mengen von Lebensmitteln und Vorsorgematerialen. Doch allzu oft sind sie sind sie schon vollgestellt mit Gerümpel, das unglaubliche Mengen an Platz verschlingt, ohne einen praktischen Nutzen zu erfüllen. Dazu gehören der kaputte Plattenspieler aus den Siebziger Jahren, Opas Langlaufski, das zwanzig Jahre alte Schlauchboot und andere „Schätze“, die vielleicht mal in ein paar Jahrzehnten oder (wahrscheinlicher) nie mehr zum Einsatz kommen. Entsorgen Sie diese Altlasten bei Ebay oder im Sperrmüll und nutzen Sie den so gewonnen Stauraum effektiv. Mithilfe durchdacht angeordneter Vorratsregale wird dann jede Menge Platz frei.

Garagen eignen sich ebenfalls perfekt zum Verstauen wichtiger Vorräte. Sie nur zum Parken des Autos zu verwenden ist in der Regel Verschwendung. Dass es abgesehen vom fahrbaren Untersatz nur benötigtes Werkzeug und andere Gegenstände sein sollten, denen die Abgase nichts anhaben können, sollte einleuchten.

Beispiel 7: Optimierung der Wohnungseinrichtung

Zunächst einmal sollten Sie sich die Positionierung der Möbel auf folgende Aspekte hin anschauen: was steht im Weg, blockiert Durchgänge zu bestimmten Teilen des Raumes oder steht so, dass sich zwischen dem entsprechenden Möbelstück und der Wand Nischen bilden, welche komplett ungenutzt bleiben?

Überlegen Sie sich dann, wie Sie die betreffenden Möbel effizient umräumen können. Das simple Umräumen hat in sehr vielen Fällen, trotz im Endeffekt gleicher Möblierung des Raumes, großen Platzgewinn zur Folge. Achten Sie hierbei vor allem darauf, dass Möbelstücke möglichst direkt an der Wand stehen, sich keine der besagten Nischen bilden, und das alle Teile des Raums bequem erreichbar sind.

Wenn Sie die Anordnung der Möbel in Ihrer Wohnung optimiert haben, sollten Sie im nächsten Schritt überprüfen, welche Teile Ihrer Wohnungseinrichtung wirklich notwendig sind. Häufig sammeln sich im Laufe der Zeit zahllose Dinge an, die zwar scheinbar einen ideellen oder nostalgischen Wert haben, im Grunde aber nur Ballast und entbehrlich sind. Die wirklich wertvollen Erinnerungen wie Fotos oder Briefe müssen Sie sicher nicht opfern, doch bei der raumgreifenden Kommode sollten Sie den Nutzen wirklich gründlich überdenken.

Dinge, die Sie nach reiflicher Überlegung nicht mehr brauchen, lassen sich häufig noch gewinnbringend verkaufen. Das so gewonnene Geld kann Ihnen auch beim Anlegen von Vorräten und bei der Verwirklichung der im folgenden Schritt 3 gegebenen Empfehlungen helfen.

Schritt 3: Optimierung der Platznutzung mithilfe neu angeschaffter Möbel

Die in Schritt 2 genannten Möglichkeiten können, wenn richtig angewendet, schon zu beachtlichen Resultaten führen. Allerdings stoßen Sie auch mit diesen Methoden früher oder später an Grenzen. Wer noch mehr Platz gewinnen und die gegebenen Möglichkeiten noch besser ausnutzen will, muss ein wenig investieren. Doch keine Sorge, das erfordert weder Unsummen noch eine komplett neue Wohnungseinrichtung. Es geht lediglich um einige weinige ausgewählte Möbelstücke, die in Ihrer Wohnung möglichst viel Stauraum schaffen. Bei Möbel-Discountern wie IKEA finden Sie davon jede Menge zu sehr vernünftigen Preisen. Ein Blick in in die entsprechenden Kataloge lohnt sich fast immer. Dazu mehr in der Fortsetzung in Teil III.